Silberner DSC beim Hallorenpokal

Erstellt von CH/sh Wasserspringen 06.02.2017

Damen- und Herrenteam belegen Platz 2.

Die 44. war voraussichtlich auch die letzte Auflage des Hallorenpokals in seiner bisherigen Form. Bei diesem Mannschaftswettbewerb bilden je ein Erwachsener/Junior, ein A- und ein B-Jugendlicher ein Team. Es werden Vorkampf, Halbfinale und Finale vom 3 m-Brett gesprungen. Dabei kann für einen Sprung der Wahl vor dem Sprung der Joker gesetzt werden: die Punktzahl wird verdoppelt.

Zuletzt litt der Hallorenpokal in Halle darunter, dass immer weniger Stars der Szene an den Start gingen, der Nachwuchs musste einspringen. Siehe dazu auch den MDR-Beitrag.

Dieses Dilemma betraf in diesem Jahr auch die DSC-Herrenriege, die als Titelverteidiger antrat. Verletzungsbedingt stand kein Erwachsener zu Verfügung, so dass mit Jesco Helling, Karl Schöne und Ludwig Schäl drei Jugendliche die rot-schwarzen Farben vertraten. Der Vorkampf ging zunächst mit zwei Salto nullo und dem letzten Platz daneben. Im Halbfinale steigerten sich die drei und konnten Leipzig souverän mit ca. 200 Punkten Vorsprung schlagen. Im Finale warteten die favorisierten Berliner mit Oliver Hohmuth, Lou Massenberg und Tom Waldsteiner. Bis zur letzten Runde hielten unsere Jungs gut mit, dann hatte Berlin erwartungsgemäß das bessere Ende für sich.

Unsere Damen zeigten sich mit Tina Punzel, Marén Hähle und Elisabeth Jagkof (C-Jugend) deutlich abgeklärter und zogen nach Platz 2 im Vorkampf und dem Sieg im Halbfinale ebenfalls ins Finale ein. Auch hier hieß der Gegner Berlin, der sich bei den Frauen ebenfalls durchsetzen konnte.

Für das kommende Jahr dürfen alle gespannt sein, ob der 45. Hallorenpokal wie von Cheforganisator Andreas Wels angekündigt in einem anderen Modus im Sommer im Freibad stattfinden wird.

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