RehasportNeurologie

Rehasport bei neurologischen Erkrankungen

Die Teilnehmer der Gymnastik mit neurologischen Erkrankungen betätigen sich 60 Minuten 1mal die Woche. In der Regel werden 120 Übungseinheiten verordnet, die in 36 Monaten in Anspruch genommen werden können.

Überblick der Gruppen mit neurologischen Erkrankungen:

  • Parkinson
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose

Parkinsonsport

Typisch für die Krankheit sind schmerzhafte Muskelversteifungen, eine verminderte Beweglichkeit und unkontrolliertes Zittern (Tremor). Ein Mangel des Überträgerstoffs Dopamin im Gehirn verursacht die Beschwerden. Schuld daran ist das Absterben jener Nervenzellen in der schwarzen Substanz des Gehirns, die Dopamin produzieren.

Ziel: Neben der medikamentösen Behandlung sind Krankengymnastik und aktives Bewegungsverhalten die Eckpfeiler der Parkinsontherapie. Koordination, Gleichgewicht, die Schrittlänge sowie eine verbesserte Körperhaltung werden trainiert.

Sport bei Multipler Sklerose (MS)

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems, deren Ursache noch nicht geklärt ist.

Ziel: Gezieltes Bewegungstraining hilft auch bei MS: Neben der Steigerung der allgemeinen Fitness und einer Verbesserung der Muskelkraft wirkt sich Bewegung auch positiv auf die häufigen Symptome wie Spastik, Gleichgewichtsprobleme, Blasen- und Darmfunktion, Müdigkeit und Depression aus. Wichtig ist es, eine Überforderung zu vermeiden.