Initiative "Teamsport Sachsen" für starke Zukunft

Erstellt von EW Verein Volleyball 20.03.2020

Zusammenschluss sächsischer Vereine

Die Corona-Krise stellt alle Sportvereine in ganz Deitschland vor große organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen. Deshalb haben sich die Vertreter zahlreicher sächsischer Topvereine zu dem "Teamsport Sachsen" zusammengeschlossen. Diese Initiative soll dazu dienen, dass Know-how unter den Sportvereinen auszutauschen, die Interessen des Sports zu bündeln und die Behörden und Entscheidungsträger als Ansprechpartner zu entlasten.

Dafür fand zunächst ein digitaler Gedankenaustausch statt, bevor sich am Donnerstagvormittag in der sächsischen Staatskanzlei Vereinsvertreter und Vertreter der Landespolitik trafen. Mit dabei war der Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien sowie Chef der Staatskanzlei Oliver Schenk, der Leiter der Stabstelle Sport im Sächsischen Staatsministerium des Inneren (SMI) Andreas Schumann, der Vorstandsvorsitzende der DSC-Volleyballerinnen Jörg Dietrich, der Geschäftsführer des FC Erzgebirge Aue Michael Voigt und der Geschäftsführer des DHfK Leipzig Kartsten Günther.

Folgende Sachverhalte wurden bei diesem Treffen besprochen:

  • Der Sport und seine Sportler/innen bringen sich aktiv als Vorbild und Multiplikator ein, um die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen.
  • Wie kann eine Fortführung des Trainingsbetriebs unter strengsten Auflagen für die Athleten gewährleistet werden, die als Kadersportler für Olympia nominiert sind oder sich noch qualifizieren wollen? Wie können sich die Fußballer der ersten und zweiten Bundesliga für eine mögliche Fortsetzung des Spielbetriebs fit halten?
  • Wie können Vereine und Sportunternehmen in der aktuellen Lage mit Liquiditätshilfen und Entlastungen unterstützt werden, um den Fortbestand der Sportvereine zu sichern?
  • Wie kann das Engagement von Wirtschaftsunternehmen als wichtige Sponsoren und Förderer des Sports unterstützt und erleichtert werden?
  • Wie können beschlossene Maßnahmen schnell und unkompliziert zur Umsetzung vor Ort auf den Weg gebracht werden?
  • Wie können die spezifischen Belange des Sports gebündelt und bestmöglich vertreten werden?

Als Ergebnis des Gesprächs ist zunächst die Arbeitsgruppe Sport beschlossen worden. Diese soll aus Vertretern der Sächsischen Staatskanzlei, des Sächsischen Staatsministerum des Inneren, des Teamsports Sachsen, des Landessportbundes Sachsen sowie der Kreis- und Stadtsportbünde bestehen.

„Das war ein sehr konstruktiver Austausch, bei dem unsere Belange sehr ernst genommen wurden. Gleichzeitig konnten wir wichtige Informationen und Denkanstöße liefern, die nun kurzfristig geprüft werden. Wir werden mit den Landespolitikern im regelmäßigen Austausch bleiben und sind uns sicher, dass wir diese Herausforderung mit vereinten Kräften meistern können“, so Jörg Dietrich. „Jetzt ist Sportsgeist mit harter Arbeit, Kampfgeist und Teamwork gefragt, um den Sportvereinsmitgliedern in Sachsen, allen Angestellten der sächsischen Vereine und Verbände sowie all ihren Fans weiterhin eine stabile Basis zu bieten. Genau das packen wir jetzt gemeinsam an!“

Foto: Teamsport Sachsen

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