"Wir sind an einigen Geräten nicht so weit weg"

Turnen & Sportakrobatik 20.11.2018

Bilanz der Erstliga-Saison mit Tom Kroker

 

Mit einem starken sechsten Platz am letzten Wettkampftag in Berlin verabschiedete sich unser Turnteam aus der 1. Bundesliga. Am grünen Tisch hatten wir den Aufstieg ins Turn-Oberhaus wahrgenommen - dass es schwer werden würde, mit eigenen Talenten die Klasse zu halten, war immer klar. Als Tabellenletzter ist der DSC wieder in die zweite Liga abgestiegen. Trotzdem war die Erstligasaison eine tolle Erfahrung für das Team. Unser Trainer Tom Kroker erzählt uns im Saisonfazit, warum.

Tom, wie hat sich die Erstligasaison unterschieden von Liga zwei?

Der Wettkampf lief an sich ähnlich ab wie sonst in der zweiten Liga. In manchen Hallen waren etwas mehr Zuschauer da als bei der zweiten Liga, aber was die Vorbereitung und die Motivation angeht, hat es sich nicht groß unterschieden. Eher spielte sich das in den Köpfen der Mädels ab, dass sie wussten, sie turnen parallel mit den deutschen Topstars.

Welche Erkenntnisse nehmt Ihr aus diesem Jahr Topliga mit?

Ich nehme die Erkenntnis mit, dass wir an einigen Geräten nicht so weit weg sind von guten Teams. Vor allem am Sprung haben wir uns gut präsentiert. Unser Problem ist der Barren. Um dort ein höheres Level zu erreichen, braucht es Zeit. Wir haben derzeit viele Elemente in der "Warteschleife". Die jüngere Generation um Jule Mehnert und Mia Neumann wird da künftig gefragt sein, einen Qualitätssprung am Barren zu machen.

Aus Chemnitz hat Euch die 13-jährige Lea Marie Quaas unterstützt. Wird sie auch in der zweiten Liga weiter für den DSC turnen?

Das hoffe ich sehr. Wir haben sie angefragt und unser Interesse in Chemnitz bekundet. Sie hat eine gute Entwicklung genommen und sich in der Saison stetig gesteigert. Und sie hat das Herz am richtigen Fleck und passt toll in unser Team. Wir würden uns riesig freuen, wenn sie uns treu bleibt. Die Entscheidung steht noch aus.

Wer wird das Team verlassen, wer kommt dazu - wie weit sind die Planungen für 2019 schon?

Unser Kapitän Julia Vietor wird den ersten Wettkampf 2019 am 2. März noch bestreiten, danach beginnt sie ihr Studium und steht uns leider nicht mehr zur Verfügung. Maria Sonntag geht ins Abitur, ist aber weiterhin dabei. Unsere Lucienne Fragel hat jetzt in Berlin nach ihrer langen Verletzungspause fehlerfreie Leistungen gezeigt und sich stark zurückgekämpft. Auf sie setzen wir natürlich ebenso wie auf Jule Mehnert, Mia Neumann und Sophia Viertel. Mit Xenia Hermann kommt zudem noch Verstärkung hinzu. Sie trainiert bereits bei uns. Und dann rücken mit Linda Mierisch, Jenny Geißler und Lena Kautzsch gute Mädels aus der Ak 11 nach. Ich denke, dass wir für die zweite Liga gut aufgestellt sein werden, natürlich immer unter der Voraussetzung, dass alle gesund und verletzungsfrei bleiben.

 

 

 

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