Standortbestimmung Richtung EM

Erstellt von Katharina Bräunlich Turnen & Sportakrobatik 09.09.2019

14th International Tournament „Winobranie“

Vergangenes Wochenende nahmen unsere Nationalmannschaftsmitglieder der Altersklassen 11-16, 12-18 und 13-19 am internationalen Turnier „Winobranie“ in Zielona Gora/Polen teil.
Der Wettkampf diente zur Standortbestimmung nach längerer Wettkampfpause durch die Sommerferien und gleichzeitig als Leistungsfestellung auf dem Weg zu den kommenden Europameisterschaften in Holon/Israel.

In der Altersklasse 11-16 turnten sich Paula Teichmann, Flora Jesse und Liese Lemke (Dresdner SC/MSV Bautzen) in der Qualifikation mit ihrer Tempoübung und 26,20 Punkten knapp hinter den beiden Erstplatzierten auf Platz 3. In der Balanceübung kamen sie ebenfalls auf 26,2 Punkte und Platz 4. In beide Übungen schlichen sich kleinere technische Fehler ein und auch in ihrer Finalübung waren Unstimmigkeiten zu entdecken. Trotzdem schafften sie es nach dem 4. Platz in der Qualifikation ins Finale und mit der erneut geturnten Tempoübung (26,05 Punkte) im Mehrkampf mit 78,45 Punkten auf Platz 3.

Bei den Damengruppen der Altersklasse 12-18 überzeugten Johanna Schmalfuß, Hanna Luisa Prell und Paulina Krause. In allen drei Übungen lagen sie souverän vor den polnischen Trios. Während in der Tempoübung mit 26,15 Punkten nicht alles perfekt gelungen ist, konnten sie mit ihrer sauberen Balanceübung die höchste Wertung des gesamten Wettkampfes mit 27,28 Punkten erbringen. Im Finale überzeugten sie die Kampfrichter auch mit ihrer Kombiübung (26,70 Punkte) und konnten so überlegen mit knappen 6 Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz den Wettkampf für sich entscheiden und mit 80,13 Punkten im Mehrkampf Platz 1 belegen.
Die Herrengruppe der Altersklasse 12-18 Danny Ködel, Aaron Borck, Tom Mädler und Ben Ködel turnte konkurrenzlos einen insgesamt stabilen Wettkampf. Vor allem die Balanceübung gelang ihnen mit 26,67 Punkten richtig gut. In der Tempoübung waren noch einige kleinere Unsicherheiten zu entdecken, dass Kampfgericht bewertete die Übung mit 26,15 Punkten. Mit ihrer finalen Kombiübung (26,00 Punkte) brachten sie Stimmung in die Halle, auch wenn noch nicht alle Elemente perfekt standen. Ihren Mehrkampf beendeten sie mit 78,82 Punkten auf Platz 1.
Ebenfalls konkurrenzlos traten Samira Rawolle und Florian Borcea-Pfitzmann bei den Mixpaaren 12-18 an. Während die Tempoübung mit 26,65 Punkten sehr gut gelang, mussten sie sowohl in ihrer Balanceübung als auch in der Kombiübung Schwächen zeigen. In der Balanceübung kamen sie nach einem unsicheren zweiten Element auf 26,35 Punkte und im Finale gelang auch die Kombiübung (25,90 Punkte) leider nicht vollkommen ohne Fehler. Mit einem Mehrkampfergebnis von 78,90 Punkten beendeten sie den Wettkampf auf Platz 1.

Bei den 13-19-jährigen stellten sich Hannah Kuhnert, Miriam Kott und Alexa Krause den Kampfrichtern. Nach der Qualifikation und zwei sicheren Übungen lagen sie auf Platz 1. Mit 26,75 Punkten in der Tempoübung und 27,20 Punkten in der Balanceübung wussten sie die Kampfrichter zu überzeugen. Im Finale war ihre Kombiübung (26,35 Punkte) leider nicht von Wacklern und Unsicherheit verschont. Trotzdem kamen sie insgesamt, gemeinsam mit dem polnischen Trio ihrer Konkurrenz, auf die höchste Mehrkampfwertung des Wochenendes mit 80,30 Punkten. Leider war nicht ersichtlich, nach welchem Kriterium der Ausrichter entschied, dass am Ende nur das polnische Trio auf Platz 1 kam und sich Hannah, Miriam und Alexa über den 2. Platz mit goldenem Glanz freuen mussten.

Auch wenn noch nicht alles perfekt funktionierte, sind alle auf einem richtig guten Weg. Trainer und Sportler wissen nun, woran in den verbleibenden Wochen gearbeitet werden muss und können positiv in Richtung Europameisterschaft blicken.

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