Die Sächsische Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, hat uns am Dienstag besucht. Während eines rund 75-minütigen Termins gewann sie vor Ort einen umfassenden Eindruck von Strukturen, Erfolgen und aktuellen Herausforderungen des DSC.
In der DSC-Halle wurde die Ministerin von unserer Präsidentin Birke Tröger sowie Mitgliedern des Präsidiums und weiteren Vereinsvertreterinnen und -vertretern empfangen. Zu den Gästen zählten zudem der Bundestagsabgeordnete Dr. Markus Reichel, Eigenbetriebsleiter Gunnar Krisch, sowie der Präsident des Leichtathletikverbandes Sachsen, Hartmut Grothkopp. Birke Tröger stellte die zentralen Eckpunkte des DSC vor und unterstrich dessen herausragende Bedeutung im deutschen Leistungssport.
Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Abteilungen, Partnerorganisationen sowie aus Sport und Politik erläuterte Staatsministerin Schenderlein die aktuellen Schwerpunkte ihres Hauses. Mit Blick auf die Weiterentwicklung der Bundesstützpunkte verwies sie auf die geplante Gründung einer Agentur für Spitzensport.
Beim anschließenden Rundgang durch die DSC-Halle erhielt die Ministerin Einblicke in das laufende Trainingsgeschehen – unter anderem im Turnen, in der Sportakrobatik sowie im 3D-Kindersport. Fragen der Nachwuchsförderung, der Trainingsbedingungen und zukünftiger Entwicklungsbedarfe standen im Mittelpunkt. Schenderlein nutzte die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit Trainerinnen, Trainern und Verantwortlichen der einzelnen Sportarten.
Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto führte der Weg durch den Sportpark Ostra zum Heinz-Steyer-Stadion. Der fachliche Austausch wurde dabei in informeller Atmosphäre fortgesetzt, insbesondere zu den Sportarten Wasserspringen und Schwimmen.
Im Stadion informierte sich die Ministerin über die Nutzung durch den DSC sowie über die Bedeutung des Standorts für den Dresdner Sport. Auch aktuelle Themen rund um Infrastruktur, Stadionentwicklung und die Perspektiven verschiedener Sportarten – insbesondere der Leichtathletik – wurden erörtert. Ein kurzer persönlicher Austausch mit Karl Bebendorf, der sich zu diesem Zeitpunkt im Training befand, rundete den Besuch ab.
Der Termin verdeutlichte die enge Verzahnung von Sport, Politik und Gesellschaft sowie die zentrale Rolle gezielter Förderung im Leistungs- und Nachwuchssport. Staatsministerin Schenderlein zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der Vielfalt des DSC und betonte die Bedeutung nachhaltiger Unterstützung für die zukünftige Entwicklung des Spitzensports.
„Sport verbindet Leistung und Zusammenhalt – und er schafft Orte, an denen Menschen über Generationen hinweg zusammenkommen. Was im Verein beginnt, kann bis an die Spitze führen. Breiten- und Spitzensport gehen Hand in Hand. Als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt setze ich mich dafür ein, unsere Athletinnen und Athleten bestmöglich zu fördern und zugleich die starke Basis in den Vereinen sichtbar zu machen. Der DSC steht exemplarisch für diese Verbindung: mit einem beeindruckend breiten Angebot für alle Generationen und zugleich als Ort, an dem sportliche Spitzenleistungen möglich werden. Dieses Engagement – auf dem Platz, in der Halle und über viele Jahre hinweg auch für verbesserte Rahmenbedingungen – verdient großen Respekt. Mein Dank gilt allen, die dieses Engagement mit so viel Einsatz und Leidenschaft tragen.“
Der Dresdner Sportclub bedankt sich für den offenen und konstruktiven Austausch sowie das große Interesse an seiner Arbeit.
Fotos: Jan Rieger














