Am letzten Juni-Wochenende nahmen vier DSC-Schwimmer am „Grand Prix Slovakia“ in Šamorín teil und erzielten bei diesem auch international stark besetzten Wettkampf herausragende Zeiten.
Besonders bemerkenswert: Es wurden schon wieder Bestzeiten getoppt, die erst bei der Deutschen Meisterschaft im April aufgestellt wurde – und dies unter Freiwasserbedingungen und unglaublicher Hitze.
Am eindrucksvollsten präsentierte sich hier Maya Tobehn. Bei der DM noch Vierte – und damit für die Europameisterschaft qualifiziert - schwamm sie mit 1:57,25 Minuten nicht nur Vereins- und Meetingrekord. Sie war damit auch fast eine halbe Sekunde schneller als die Deutsche Meisterin Isabell Gose und führt die deutsche Saisonrangliste damit an.
Über 100m Freistil setzte sie ihren Lauf fort – mit 54,41 Sekunden platziert sie sich auf Rang 3 der deutschen Rangliste, nur 11 Hundertstel hinter Platz 1. Natürlich war auch dies neuer Vereinsrekord, ebenso wie ihre Finalzeit von 25,53 Sekunden über 50m Freistil.
Auch Arian Wüstenhagen erreichte nicht nur 3x das Finale – er konnte auch jedes Finale für sich entscheiden und holte dreimal Gold. Über 50m Brust schaffte er dies nach 27,80 Sekunden, war damit nur unwesentlich langsamer als im Vorlauf. Dort unterbot er mit 27,68 Sekunden seinen eigenen Vereinsrekord. Über 100m Brust siegte er nach 1:01,67 Minuten, über 100m Schmetterling nach 55,18 Sekunden. Dies bedeutete auch eine neue Bestleistung für ihn.
Sogar vier Finals erreichte Christian Schubert. Neben seinen Hauptstrecken 200m und 400m Freistil gelang ihm dies auch auf den von ihm eher selten geschwommenen 50m und 200m Rücken. Über 200m Rücken wurde er 5. – alle anderen Finals schloss er auf Rang 7 ab.
Annika Zische konnte sich über drei Finalteilnahmen freuen. Über 50m Brust verpasste sie als Vierte nur knapp eine Medaille, die beiden anderen Finals über 100m Brust und 100m Schmetterling schloss sie als 8. ab.
Es waren alles in allem sehr gute Leistungen im slowakischen Šamorín, die hoffnungsvoll in die Zukunft schauen lassen.





