



Ganz starker Auftritt des Dresdner SC bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen!
Mit einem Meistertitel, einmal Silber, zweimal Bronze, mehreren vierten Plätzen und der bestätigten EM-Norm von Maya Tobehn über 200m Freistil konnte der DSC in Berlin absolut überzeugen.
Maya Tobehn schwamm zu Silber und Bronze über 50m Schmetterling und 100m Schmetterling. Über die 200m Freistil bestätigte sie noch einmal die Norm für die Europameisterschaften in Paris, die sie bereits eine Woche zuvor geknackt hatte. Über diese Strecke wurde sie Vierte. Die offizielle Nominierung für die EM soll beim Deutschen Schwimm-Verband am Mittwoch erfolgen. Maya dürfte demnach in Paris im August im Einzel und in der 4x200m Freistil-Staffel an den Start gehen.
Bronze holte sich Leni von Bonin über 200m Schmetterling in einer guten Zeit (2:14,04 min). Der Schützling von Erfolgstrainer Frank Embacher schwamm zudem dreimal auf Rang vier und damit nur knapp an den Medaillen vorbei. "Frank ist bekannt dafür, dass es ihm bei solchen Wettkämpfen auch um die Wettkampfhärte geht, so dass Leni viele Rennen und einige auch mit sehr kurzen Pausen geschwommen ist. Ihre Ergebnisse sind absolut stark", schätzte DSC-Nachwuchsleiter Dirk Oehme ein.
Das gute Abschneiden des DSC ist auch ein Verdienst von Trainer Martin Dautz, der in Dresden mittlerweile die besten Schwimmer unter seinen Fittichen hat. Der gebürtige Dresdner war 2023 aus Berlin in seine Heimat zurückgekehrt und arbeitet seitdem am Dresdner Landesstützpunkt. Unter ihm gelang auch Arian Wüstenhagen ein deutlicher Entwicklungssprung. Der 19-Jährige wurde über 50m Brust Vierter und stellte einen neuen Vereinsrekord auf. Sein zwei Jahre jüngerer Bruder Aurel konnte über 200m Schmetterling auch ins A-Finale schwimmen und wurde guter Achter. Für den Deutschen Jahrgangsmeister waren es die ersten Deutschen Meisterschaften bei den Erwachsenen.
Die starke Entwicklung bestätigte auch die Goldmedaille der 4x100m-Freistilstaffel des DSC mit Maya Tobehn, Leni von Bonin, Helena Göde und Hannah Victoria Bürger am ersten Tag der Meisterschaften.
"Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt so viele Finalteilnahmen unserer Sportler im Erwachsenenbereich bei der DM hatten", sagte Dirk Oehme.
Für Maya Tobehn standen bereits heute Medientermine beim DSV auf dem Programm. "Danach gönnen wir ihr ein paar Tage Schwimmhallen-Pause, bis es am Wochenende aber für sie bereits wieder ins Trainingslager geht", sagt Dirk Oehme. Dann ist Maya als Trainerin der DSC-Nachwuchsschwimmer der fünften Klasse auf dem Rabenberg gefragt. Dass sich die 24-Jährige aktuell derart auf das Schwimmen konzentrieren kann, verdankt sie auch ihrem Arbeitgeber La Ola, für den Maya als Produktfotografin arbeitet. Die beiden Geschäftsführer Oliver Lorenz und Sandra Müller unterstützen die sportliche Karriere von Maya Tobehn und engagieren sich auch als Sponsoren beim DSC-Schwimmen. Vielen Dank dafür!
Nicht zu vergessen: Raphael Zesewitz und Christian Schubert überzeugten bei den Wettkämpfen, die für die Nominierung zur JEM Freiwasser relevant sind. Raphael rangiert auf Rang drei der Nominierungsliste und dürfte daher gute Chancen haben, für die JEM in Budapest im Juli nominiert zu werden (3 Startplätze). Christian ist als Vierter Nachrücker.
