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Rückblick Nordic Cup Lillehammer 2026

Vom 12. bis 14. März 2026 trafen sich sowohl aktive Profisportler als auch Breitensportler (sog. Masters) zum diesjährigen internationalen Nordic Cup im norwegischen Lillehammer. Austragungsort war die traditionsreiche Olympiabahn der Winterspiele von 1994, die auch mehr als drei Jahrzehnte nach den Spielen zu den anspruchsvollsten Kunsteisbahnen Europas zählt. Für den Dresdner SC 1898 e.V. gingen Yasmin, Marita und Rico an den Start – mit großem Erfolg.

Bereits am 10. März machte sich eine Gruppe von knapp 25 deutschen Breitensportlern, Trainern und Betreuern auf den rund 1.500 Kilometer langen Weg in den hohen Norden. Auf verschiedenen Routen erreichten sie ihr Ziel, um ab dem 11. März erste Trainingseinheiten auf der Olympiabahn zu absolvieren. Während einige Teilnehmer bereits im vergangenen Jahr Erfahrungen in Lillehammer sammeln konnten, war es für andere – darunter auch die DSC-Starterinnen – die Premiere auf dieser Kunsteisbahn.

Unter der wertvollen Anleitung zweier mitgereister Trainer des deutschen Bob- und Schlittenverbandes tasteten sich die Sportlerinnen und Sportler Schritt für Schritt an ihre jeweiligen Starthöhen heran. In mehreren Trainingseinheiten wurden Fahrlinien verbessert, Kurvenkombinationen analysiert und die fahrerischen Fähigkeiten weiterentwickelt.

Neben dem sportlichen Programm blieb auch ausreichend Zeit, um den Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1994 sowie die beeindruckende Natur rund um Lillehammer zu erkunden. Gemeinsame Unternehmungen abseits der Bahn sorgten einmal mehr dafür, dass die internationale „Rodelfamilie“ enger zusammenwächst.

Der eigentliche Wettkampftag des Nordic Cups fand am Samstag, dem 14. März, statt. Ab 9 Uhr gingen die Teilnehmer bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt auf die bestens präparierte Bahn – ideale Voraussetzungen für schnelle Zeiten und spannende Entscheidungen.

Im A-Rennen starteten aktive Leistungssportlerinnen und -sportler aus Schweden, Norwegen, Großbritannien und Irland vom Damenstart. Für viele Masters-Athleten bot sich dabei die seltene Gelegenheit, diese internationalen Starter einmal live auf der Bahn zu erleben.

Ein Teil der deutschen Masters-Rodler hatte sich im Training die finale Starthöhe, den sogenannten „Lower Lady Start“, erarbeitet. Von dort aus wurden in zwei Rennläufen die Zeitschnellsten ermittelt. Die übrigen Teilnehmer absolvierten ihre beiden Wertungsläufe von individuell erreichten Starthöhen. In dieser Kategorie entschied die geringste Zeitdifferenz zwischen beiden Läufen über die Platzierung.

Yasmin und Marita starteten im sogenannten Differenzrennen von der Starthöhe Kurve 10. Yasmin gelangen zwei schnelle und vor allem sehr konstante Fahrten, die ihr mit der drittgeringsten Zeitdifferenz einen hervorragenden 3. Platz einbrachten.

Marita hatte sich bereits in den vorangegangenen Trainingseinheiten kontinuierlich gesteigert und zeigte auch am Wettkampftag zwei solide Rennläufe. Auch wenn es diesmal nicht für einen Podestplatz reichte, kann sie mit ihrer Entwicklung und den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. Für beide DSC-Starterinnen war es zugleich die Premiere auf der anspruchsvollen Kunsteisbahn von Lillehammer.

Rico ging vom „Lower Lady Start“ ins Rennen. Nach einem Fahrfehler im ersten Lauf lag er zunächst auf Rang drei. Im zweiten Rennlauf zeigte er jedoch eine nahezu perfekte Fahrt: Mit Start- und Laufbestzeit sicherte er sich noch den 1. Platz und damit die Goldmedaille. Nach leichten Schwierigkeiten in den Trainingsfahrten gelang ihm damit eine fehlerfreie und schnelle Fahrt, mit der er seinen persönlichen Frieden mit der anspruchsvollen Bahn schließen konnte.

Der Dresdner SC 1898 e.V. gratuliert seinen Startern herzlich zu den gezeigten Leistungen und den hervorragenden Platzierungen. Die Trainings- und Wettkampfwoche in Lillehammer war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis und zugleich ein gelungener Höhepunkt zum Abschluss der Wintersaison 2025/26.

Ein besonderer Dank gilt zudem der Radsport-Abteilung des Dresdner SC, die für die lange Reise nach Norwegen einen Vereinsbus zur Verfügung gestellt hat und damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen dieser Tour leistete.

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