Starker Auftakt beim DSC-Meeting 2026

Zwischen Regen und Rekorden  

Vor mehreren tausend begeisterten Zuschauern ist das traditionsreiche DSC‑Meeting powered by WOLFF & MÜLLER am 12. Juni 2026 eindrucksvoll in das Heinz‑Steyer‑Stadion zurückgekehrt. Trotz wechselhaften Regenwetters ließ sich das Publikum die Stimmung nicht nehmen – im Gegenteil: Eng zusammengerückt auf den Rängen wurde mitgefiebert, angefeuert und gemeinsam ein stimmungsvoller Leichtathletikabend gefeiert.

Bereits das Vorprogramm bot hochklassigen Sport. Die Wettbewerbe über 3000 m Hindernis der Männer sowie die 100 m / 110 m Hürden sorgten früh für Highlights. Besonders erfreulich: Gleich acht Athleten des DSC gingen über die Hindernisse an den Start. Erik Sato steigerte dabei seine persönliche Bestleistung auf starke 9:03,96 Minuten und belegte einen hervorragenden zweiten Platz. Auch Teamkollege Valentin Röhrig ist eine persönliche Bestleistung gelungen.

Pünktlich um 18:30 Uhr wurde das Meeting offiziell eröffnet. DSC‑Präsidentin Birke Tröger begrüßte gemeinsam mit dem sächsischen Staatsminister Armin Schuster die Gäste im Stadion. In seiner Ansprache betonte Schuster seine große Verbundenheit zum Heinz‑Steyer‑Stadion und zur Leichtathletik: Ohne das Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher und die Unterstützung von Sponsoren sei eine solche Veranstaltung nicht möglich. Das Stadion stehe wie kaum ein anderer Ort für die Sportstadt Dresden.

Ein besonders emotionaler Moment folgte direkt im Anschluss: die Kinderstaffel. Die jüngsten Athletinnen und Athleten schnupperten erstmals Stadionluft vor großer Kulisse und wurden vom Publikum begeistert angefeuert – ein gelungener Beweis dafür, wie wichtig Nachwuchsarbeit für den Sport ist.

Auch im Hauptprogramm überzeugte das Meeting mit einem internationalen und vielfältigen Teilnehmerfeld, in dem zahlreiche DSC‑Athletinnen und ‑Athleten starke Leistungen zeigten. Mehrere persönliche Bestleistungen und Normerfüllungen unterstrichen das hohe sportliche Niveau des Abends.

Zu den sportlichen Höhepunkten zählte unter anderem der Hochsprung: Ghanbar zadeh Keyvan sicherte sich mit übersprungenen 2,08 m den Meetingsieg. Über die 400 m Hürden der Frauen sorgte ein hochklassiges Rennen für zahlreiche Bestzeiten – besonders bemerkenswert war die Leistung von Sabrina Heil (VfL Sindelfingen), die die EM‑Norm nur denkbar knapp verpasste. Liv Grete Büchner belegte hier mit starken 58,17 Sekunden den zweiten Platz.

Für große Begeisterung sorgten die Entscheidungen über 800 Meter der Frauen und Männer: Bei den Frauen lief die Dresdnerin Emilia Grahle in 2:06,74 Minuten zu einer neuen persönlichen Bestleistung und damit Platz 2. Im Männerrennen setzte sich in einem packenden Finish der Dresdner Nachwuchsathlet Ole Steinbach in 1:50,13 Minuten durch – und das, obwohl er noch der U18 angehört. Mit dieser starken Leistung erfüllte er zudem die Norm für die U18‑Europameisterschaften.

Den stimmungsvollen Abschluss des Abends bildete das 1500‑Meter‑Rennen der Männer mit Lokalmatador Karl Bebendorf. In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Lauf musste er sich nur knapp dem Polen Filip Ostrowski geschlagen geben. Für Bebendorf, dessen Spezialdisziplin die 3000 m Hindernis sind, bedeutete der zweite Platz über die kürzere Distanz dennoch ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis.

Komplette Ergebnisübersicht: ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/19715

Ausblick: Nachwuchstag am Samstag

Das DSC‑Meeting geht bereits am Samstag in die nächste Runde: Beim Nachwuchstag stehen die jungen Talente im Mittelpunkt. Der Einlass beginnt um 11:00 Uhr, der erste Startschuss fällt um 12:00 Uhr.

Alle Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, die Nachwuchsathletinnen und ‑athleten vor Ort zu unterstützen – der Eintritt ist kostenfrei!

Bild 1: Kinderstaffel
Bild 2: Hochsprung Sieger
Bild 3: Sieger 1500m Männer
Bild 4: Kugel Siger Männer Frauen
Bild 5: Feuerwerk
Bild 6: 1 Ole Steinbach
Bild 1: Kinderstaffel
Bild 2: Hochsprung Sieger
Bild 3: Sieger 1500m Männer
Bild 4: Kugel Siger Männer Frauen
Bild 5: Feuerwerk
Bild 6: 1 Ole Steinbach