Hitzeschlacht von Frankfurt

DSC-Erfolg der glorreichen Sieben

IDJM 2 Mannsch 26

Erstmalig war der DSC 1898 e.V. am Freitag und Sonnabend, 26. und 27. Juni, mit sieben Sportlern bei der Internationalen Deutschen Jugendmehrkampfmeisterschaft 2026 in Frankfurt/Oder am Start.Bei diesem Mehrkampf aus fünf Disziplinen wird jedem Sportler sein körpergewichtsspezifischer Koeffizient vergeben. Neben dem Reißen und Stoßen, wo es um maximale Lasten geht, wird auch die athletische Leistungsfähigkeit beim Kugel-Schocken, dem Lauftest und beim Schlussdreisprung ermittelt. Alle Daten, mit dem individuellen Koeffizienten multipliziert, ergeben den Ausschlag über Sieg oder Niederlage.

Den Auftakt vollzogen unsere jüngsten Damen Lina Dittrich und Neele König in der Altersklasse 14. Beide konnten mit tollen sechs gültigen Versuchen und neuen Bestleistungen brillieren. Leider wurde die Aufholjagd in der Athletik und damit der Kampf um einen Platz auf dem Podest für Neele noch nicht von Erfolg gekrönt. Ebenfalls mit neuen Bestleistungen und einem erfolgreicheren Medaillenkampf endete der Wettkampf für Samuel Perez (AK 14m), der nach längerer Verletzungspause gelungen in die bronzene Erfolgsspur fand. Es folgte Fynn Mühler (AK 15 schwer), der sich mit starker Athletik auf Medaillenkurs befand. Aber auch seine Steigerung beim Gewichtheben reichte leider nicht, denn der Schleusinger Johannes Kluge trumpfte stark auf und verdrängte mit 0,7 Punkten Fynn auf den undankbaren vierten Platz.

Nach der Hitzeschlacht Nummer eins war am Folgetag ein noch heißerer Tanz zu erwarten. In den Wettkämpfen der 16- und 17- Jährigen begann die Serie mit Pit Böse. Zwei ohnmachtsnahe Hitzewackler verhinderten nicht, dass er wieder an alte Klasse anknüpfte und sich stolz die Bronzemedaille umhängen lassen konnte. In der leistungsstarken Altersklasse 17 weiblich wollte Magdalena Neundorf zeigen, dass das zurückliegende Training am Bundesstützpunkt in Chemnitz Früchte trägt. Das gelang ihr mit Bestleistungen im Reißen (75 kg!) und Stoßen (86 kg!) beeindruckend. Leider verfehlte sie trotz ihrer kämpferischenGegenwehr beim Sprint, beim Schocken und dem Schlussdreisprung um Pünktchen die Silbermedaille.

Den Abschluss macht Florian Bär (AK 17leicht), der mit einer Energieleistung seinen – nicht undankbaren, sondern hochverdienten – 4. Platz rettete. Drei Bronzeplaketten, drei vierte und ein fünfter Platz sind ein stolzes Ergebnis – und eine Sensation: im deutschlandweiten Vergleich wurde die Vertretung des DSC 1898 e.V. mit dem Pokal für die zweitbeste Vereinsmannschaft geehrt.

Dank der lernfähigen DGJ und dem tollen Team des Gastgebers ASK Frankfurt/Oder gelang nach den ODMKM wieder ein perfekt gemanagter Ablauf und es wurde eine tropische, aber meisterliche Veranstaltung für den Gewichthebernachwuchs Deutschlands.

Alle Ergebnisse:

https://wettkampf-portal.german-weightlifting.de/competitions/individual

(mav)

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