Die vorletzte Weltcup-Station für unsere beiden Skeletonis Susanne Kreher und Axel Jungk ist die wundervolle Natureisbahn im schweizerischen St. Moritz. Für Axel starten die Wettkämpfe bereits am Mittwoch, denn dann wird das nicht gewertete Herren-Rennen aus Winterberg nachgeholt.
Ab Freitag gehen dann die regulären Wettkämpfe los. Gleichzeitig werden die Europameisterschaften 2026 in St. Moritz ausgefahren, als Race-im-Race-Modus.
"Es ist diese Woche schon eine Umstellung, weil vor allem viel weniger Regeneration dabei ist. Normalerweise reisen wir am Samstag immer zur nächsten Station, dann haben wir sonntags Kauftraining oder frei. Dieses Mal war es nun so, dass wir am Samstag zehn Stunden Auto gefahren sind, dann hatten wir am Sonntag und Montag zwei Bahneinheiten. Und heute haben wir unseren freien Tag, machen den Schlitten fertig und morgen ist dann auch schon das erste Rennen. Es ist stressig und anspruchsvoll, macht alles etwas komplizierter, aber es ist für alle gleich und deswegen haben wir versucht, das Beste draus zu machen", sagte Axel. "Die Bahn steht dieses Jahr anders, als wir es gewohnt sind. Dass wir nur fünf Trainingsläufe haben, macht es nicht einfacher, uns auf die Bahn vorzubereiten. Ich denke, wir haben das Beste rausgeholt, aber es wird kein einfaches Rennen. Ich glaube, ein paar Nationen haben sich leichter getan mit der Bahn, aber wir hatten vom ersten zum zweiten Training eine Steigerung und wenn wir das zum Wettkampf auch so hinbekommen, dann kann das ganz gut werden.“
Für Susi haben die letzten beiden Stationen des Weltcups - St. Moritz und danach der Heimweltcup in Altenberg - besondere Brisanz, denn sie hat bislang erst ein Drittel der internen Olympianorm (3x Top 8) erfüllt. Axel hingegen hat die Olampianorm bereits in der Tasche.
Wir drücken beiden alle Daumen für eine super Woche in der Schweiz!
Mittwoch, 07. Januar
09.00 Uhr Skeleton Männer 1. Lauf
Freitag, 09. Januar
8.30 Uhr Skeleton Frauen 1. Lauf + EM
12.00 Uhr Skeleton Männer 2. Lauf + EM
16.00 Uhr Skeleton Mixed Team + EM