Susi Kreher in Winterberg auf Platz 12

WELTCUP WINTERBERG SAISON 25 26 FOTOCREDIT LUKAS GERKE.webSusanne Kreher. Foto: Lukas Gerke/BSD

Susanne Kreher ist beim von Schneefall geprägten Weltcup in Winterberg auf Platz 12 gefahren. Sie verbesserte sich nach dem ersten Lauf (Platz 21) noch um neun Plätze. Sie verpasste jedoch die Top 8 und damit eine weitere Chance auf die Olympianorm. 

Cheftrainer Christian Baude schätzte ein: "Ich kann den heutigen Tag nicht verstehen – das Herren-Rennen brechen wir ab, wegen unfairen Bedingungen, den Frauen-Bewerb ziehen wir durch, obwohl's ganz genauso war. Da hätte man dann den zweiten Lauf ebenfalls canceln müssen. Aber da fahren wir das Ding zu Ende, als wäre es ganz normal. Das war für mich heute ganz klar zweierlei Maß. Irgendwie wird heuer gefühlt generell gegen uns entschieden – gut, ich nehme das jetzt mal so hin. Wir hoffen, dass dann bei Olympia das Karma mal zu unseren Gunsten zurückschlägt. Die Absage des Mixed-Bewerbs schlägt jetzt nicht so ins Gewicht, aber das Herren-Rennen hätten wir gebraucht – allein schon wegen der Olympia-Quali. Wenn hier flexibel gehandelt würde, hätten wir den zweiten Männer-Lauf jetzt noch bei besten Bedingungen bestreiten können. Es bringt nichts, ständig auf einer Bahn Doppelrennen zu bestreiten. Wenn nächste Woche jemand krank wird, gehen ihm wieder zwei Rennen verloren, diese Entwicklung, die wir hier in dieser Saison haben, ist eine Katastrophe. Von meinen Sportlern bin ich heute nicht enttäuscht, die haben ihr Bestes gegeben. Wir haben gut trainiert und waren gut drauf, hatten uns für den Heim-Weltcup viel vorgenommen. Das müssen wir jetzt erstmal sacken lassen."

Wild ging es beim Weltcup der Herren zu. Der Skeletonwettbewerb wurde aufgrund starken Schneefalls abgebrochen. Der Weltverband cancelte auch das Ergebnis des ersten Laufs, wodurch der gesamte Weltcup nicht gewertet wird. Axel Jungk war im ersten Durchgang auf Rang neun gefahren. Cheftrainer Christian Baude komentierte: "

Der nächste Weltcuo steht nun im schweizerischen St. Moritz an.