

Die Tränen fließen immer wieder über ihre Wangen, als Susanne Kreher auf ihrer Heimbahn in Altenberg im Zielbereich steht und auf das Endergbenis wartet. Als dann feststeht, dass es Platz zwei ist und sie sich damit ihren Traum von den ersten Olympischen Spielen erfüllt, lassen sich die Tränen auch in den Interviews und beim Umarmen mit ihrerm Heimtrainer Stefan Poser und Abteilungsleiter Martin Grothkopp nicht mehr stoppen.
"Ich war so erleichtert, dass ich jetzt endlich mein Olympiaticket habe und dass es dazu hier noch aufs Podium ging", sagte Susanne. Mit Platz zwei in Altenberg fuhr sie zum dritten Mal in der Weltcup-Saison unter die Top 8 und knackte damit die intern vom DOSB geforderte Olympianorm klar.
Mit viel Selbstvertrauen war sie in das Rennen auf ihrer Heimbahn gegangen, war sich selbst sicher, dass sie vor den heimischen Fans und der Familie ein Top-8-Ergebnis schafft. Nach Platz vier nach dem ersten Lauf ging es für sie noch zwei Plätze nach vorn - zudem stellte sie den Bahnrekord ein. Geschlagen geben musste sie sich nur ihrer Teamkollegin Jacqueline Pfeifer, die danach noch einmal schneller fuhr und einen neuen Bahnrekord aufstellte.
Nach dem Rennen übergaben Martin Grothkopp und Manja May im Namen unserer Abteilung ein Präsent an Susi und verabschiedeten sie damit in die letzten Olympiavorbereitungen und Richtung Italien.
"Mit Susi und Axel haben wir nun gleich zwei Olympioniken aus dem DSC bei den Olympischen Spielen in Cortina, das ist einfach fantastisch", sagte Martin Grothkopp.

