Olympiaticket unterm Weihnachtsbaum

Axel Jungk hat die Olympianorm erfüllt

Eine anstrengende Woche liegt hinter unseren Skeletonis Axel Jungk und Susanne Kreher. Im lettischen Sigulda fuhren die beiden gleich zwei Weltcups innerhalb von zwei Tagen - denn auf der Bahn wurde der ausgefallene Weltcup von Innsbruck nachgeholt.

Für Axel Jungk endete das Jahr mit einem vorzeitigen Weihnachtsgeschenk. Denn der WM-Dritte vom Vorjahr kann nach vier Weltcups die Olympianorm für sich als erfüllt abhaken. Zum dritten Mal fuhr er in Sigulda unter die Top acht und erfüllte damit das Kriterium für die Spiele in Cortina d'Ampezzo im Februar 2026.

"Am ersten Tag hatte ich Glück mit den Bedingungen und bin mit zwei eher mittelmäßigen Läufen Siebenter geworden. Damit konnte ich den Haken an die Olympiaquali machen. Das war das große Ziel für das Wochenende. Am zweiten Tag war mein Lauf besser, die Bedingungen aber schlechter, so dass es Platz 9 wurde. Es war trotzdem mein bester Lauf bislang in Sigulda. Zudem konnte ich dreimal meine persönliche Bestzeit am Start bestätigen", sagte Axel Jungk. "Im neuen Jahr geht es dann weiter in Winterberg und dann wird angegriffen!"

Für Susanne Kreher steht nach vier Weltcups eine Top-Acht-Platzierung und damit ein Drittel der Olympianorm in den Büchern. Nach zweimal Platz zwölf kamen in Sigulda einmal Platz sieben und einmal Platz zehn dazu. "Mit dem letzten Rennen war ich nicht zufrieden. Das Ziel waren natürlich wieder die Top-Acht für die Olympianorm. Das ist super ärgerlich, dass es nicht geklappt hat. Das muss ich schnell abhaken. Jetzt freue ich mich auf Weihnachten. Dabei kann ich hoffentlich wieder Kraft sammeln und im neuen Jahr neu angreifen", sagte Susi Kreher.

Weiter geht es mit Weltcup Nummer 5 in Winterberg am 2. Januar.

8 JUNGK AXEL INTERNATIONALE TRAININGSWOCHE ITW CORTINA SAISON 25 26 FOTOCREDIT BSDFoto: BSD
3 KREHER SUSANNE INTERNATIONALE TRAININGSWOCHE ITW CORTINA SAISON 25 26 FOTOCREDIT BSDFoto: BSD