
Auf die Zähne biss sich Axel Jungk, nachdem der Brite Marcus Wyatt als Letzter des Weltcup-Rennens in Altenberg im Ziel war und ihm noch den Sieg auf seiner Heimbahn vor der Nase wegschnappte. Mit 0,18 Sekunden Rückstand teilte sich Axel Jungk zeitgleich den Silberrang mit seinm Teamkollegen Christopher Grotheer und dem Saison-Überflieger Matt Weston, ebenfalls aus Großbritannien.
"Ich habe mich selten über einen zweiten Platz so geärgert, wie heute. Ich hätte heute gewinnen können, ich bin im Training besser gefahren und es war dann im Rennen nicht die Leistung, die ich hätte abrufen können. Es ist schön zu sehen, dass ich trotzdem Zweiter geworden bin und dass der Abstand zu den Briten jetzt vor Olympia kleiner wird. Aber es tut mir im Herzen weh, dass ich heute hinter Marcus Wyatt bin. Das war das große Ziel heute, ihn zu schlagen und damit vielleicht noch Dritter statt Vierter im Gesamt-Weltcup zu werden. Dennoch bin ich mit der Weltcup-Saison sehr zufrieden, es war ein riesiger Schritt in die Richtung. Ich wurde belohnt für die harte Arbeit im Sommer und ich freue mich jetzt sehr auf Olympia", sagte Axel nach dem Rennen.
Einen grandiosen Abschluss gab es für die beiden Sachsen dann im abschließenden Mixed, dass Susi und Axel gemeinsam am Abend gewinnen konnten.
Herzlichen Glückwunsch!