WM-Bronze für Pascha!

Wasserspringen 18.07.2011

Shanghai (dpa) - Pavlo Rozenberg hat bei der Schwimm-WM in Shanghai überraschend die zweite Medaille für die deutschen Wasserspringer geholt. Der 27-Jährige, der für den SC  Riesa startet und in Dresden trainiert, gewann Bronze vom Ein-Meter-Brett. Der EM-Dritte von 2009 musste sich nur den Chinesen Li Shixin und He Min geschlagen geben.

Es war Rozenbergs erste WM-Medaille. Der gebürtige Ukrainer hatte zuvor wiederholt Pech bei Großereignissen gehabt. Am Sonntag hatten Patrick Hausding und Sascha Klein Platz zwei im Synchronspringen vom Turm belegt.


Bei der WM vor zwei Jahren war Rozenberg in der selben Disziplin noch zum «Hitzeopfer» geworden und vom Drei-Meter-Brett nach einem missratenen Anlauf ins Wasser gefallen. Auch vor einem Jahr bei der EM in Budapest hatte er nach einem Anlauf-Fehler eine Nullnummer kassiert. Mit «neuer Wettkampf, neues Glück» überschrieb der in wenigen Tagen 28-Jährige die WM-Entscheidung und hatte diesmal nervenstark das Happy End für sich. Im Kreise der Mannschaft wurde Rozenberg gleich überschwänglich gefeiert - und auch die eine oder andere Freudenträne floss.


Im Gegensatz zu anderen Konkurrenten zeigte Rozenberg in den letzten Durchgängen keine absoluten Höchstschwierigkeiten, aber sprang dafür sehr sauber. Nur das chinesische Duo, das den Gastgebern im vierten Wettkampf die dritte Goldmedaille und insgesamt das fünfte Edelmetall bescherte, war einfach zu stark.

 

 

Steuer/Subschinski Dritte in Turm-Qualifikation

Christin Steuer und Nora Subschinski haben bei der Schwimm-WM in Shanghai beim Synchronspringen vom Turm als Dritte das Finale erreicht. Stunden vor der Entscheidung aus zehn Metern nährte das Duo aus Riesa und Berlin damit die leisen Hoffnungen auf eine Medaille.


Beste im Vorkampf waren wieder einmal die Chinesen. Wang Hao/Chen Ruolin ersprangen 335,34 Punkte vor dem australischen Duo Alexandra Croak/Melissa Wu, die 303,66 Zähler auf dem Konto hatten. Steuer/Subschinski hatten 292,56 Punkte zu Buche stehen.


«Für einen Vorkampf war das okay, ein paar Reserven sind noch da», sagte Steuer vor dem Finale. An Edelmetall denke man noch nicht. «Wenn es so kommt, ist es schön», sagte Subschinski. Die Punkte aus dem Vorkampf fließen nicht in die Wertungen bei der Medaillenentscheidung ein.

Quelle: eurosport.de

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