Vom Verletzungspech verfolgt

Erstellt von sh Wasserspringen 31.01.2020

Martin Wolfram muss erneut operiert werden

Unser Wasserspringer Martin Wolfram ist ausgerechnet im Olympiajahr erneut vom Verletzungspech verfolgt. Der Turm-Europameister von 2015 und Olympia-Fünfte von 2016 hat sich im Training die linke Schulter ausgekugelt. "Leider habe ich einen Labrumabriss, also einen Abriss der Gelenklippe an der Gelenkpfanne erlitten und muss erneut operiert werden", erklärte Martin. Es ist für Martin Wolfram bereits die vierte Schulter-Operation in seiner Laufbahn als Leistungssportler.

Martin hatte sich berechtigte Hoffnungen gemacht, im Sommer in Tokio seine dritten Olympischen Spiele zu erleben, nachdem er aufgrund seiner Verletzungen vom Turm auf das 3m-Brett umgestiegen war. Zuletzt hatte er bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Silber vom 3m-Brett und Gold im Synchronspringen vom 3m-Brett gewonnen. "Bis mein Arm wieder voll beweglich ist, vergehen etwa drei Monate. Dementsprechend sind auch meine Gedanken zum Thema Olympiahoffnung. Die Zeit bis zur Olympiaqualifikation ist kurz und damit die Chance, dass es noch klappt, leider für mich verschwindend gering."

Die finale Entscheidung, wer Deutschland vom 3m-Brett in Tokio vertritt, fällt bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Juni. Zuvor steht jedoch bereits im April der Weltcup in Tokio an, der als Olympiaqualifikation zählt. Den wird Martin Wolfram aller Voraussicht nach nicht bestreiten können. Für ihn steht ab kommender Woche aber erst einmal die Reha im Mittelpunkt, für die wir Martin viel Kraft wünschen.

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