Volleyballerinnen können nach Corona-Pause nicht Paroli bieten

Erstellt von DSC Volley/sh Volleyball 21.03.2022

DVV-Pokalsieg geht an Stuttgart

Für die DSC Volleyball Damen hat es nicht für eine Überraschung gereicht. Der Deutsche Meister musste der dreiwöchigen Corona-Pause Tribut zollen und sich im Pokalfinale dem klaren Favoriten Allianz MTV Stuttgart in Wiesbaden glatt mit 0:3 (17:25, 15:25, 15:25) geschlagen geben. Damit verpasste das Team von Cheftrainer Alexander Waibl an dessen 54. Geburtstag den siebenten Pokaltriumph der Vereinsgeschichte.

„Wir gratulieren Stuttgart zum Gewinn des Pokals. Sie waren heute die bessere Mannschaft, haben besser Volleyball gespielt und verdient gewonnen. Für mich war es aufgrund der Umstände dennoch ein Pokalfinale light. Aber wir hätten heute auch in Bestform nicht viel ausrichten können, jedoch ein schöneres Spiel liefern können. Dafür hätte ich mir einen würdigeren Rahmen zu einem späteren Zeitpunkt der Saison gewünscht“, so Alexander Waibl nach dem Spiel.

Kapitän Jennifer Janiska meinte trotz aller Enttäuschung: „Wir haben Silber gewonnen und wir sind eine gute Truppe. Wir wollten unser Herz aufs Feld packen, aber gegen ein solches Top-Team zu bestehen, muss auch bei uns alles top sein. Den Unterschied hat heute das Aufschlag-Annahme-Spiel gemacht. Ich glaube aber, dass wir stärker zurückkommen werden.“

Zur MVP des Spiels wurde die Stuttgarterin Simone Lee gewählt. Erfolgreichste Punktesammlerinnen beim DSC waren Maja Storck (17) und Jennifer Janiska (10). Als Alexander Waibl seinen Spielerinnen bei der Siegerehrung die Silbermedaillen um den Hals hängte, floss auch die eine oder andere Träne.

Zu Beginn lieferten sich beide Teams noch einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Doch nach dem 8:8 stellten sich bei den Dresdnerinnen immer mehr Probleme in der Annahme ein. Dazu war auch die gegnerische Blockabwehr gut eingestellt. So setzten sich Stuttgart mit 11:8 ab.

Auch im zweiten Durchgang diktierten die Stuttgarterinnen mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen, stabiler Annahme und sicherer Block-Feldabwehr deutlich das Geschehen. Mit den beiden US-Amerikanerinnen Simone Lee (20 Punkte) und Krystal Rivers (16) hatte der ungeschlagene Tabellenführer der Bundesliga die dominierenden Spielerinnen in seinen Reihen. 

Im dritten Abschnitt versuchten die Waibl-Schützlinge zu Beginn noch einmal, das Blatt zu wenden. Bis zum 7:7 konnten sie das Geschehen ausgeglichen gestalten, dann aber zogen die MTV-Damen erneut deutlicher davon. Beim 8:15 wechselte Alexander Waibl im Zuspiel Sarah Straube und im Außenangriff Julia Wesser ein. Doch die Stuttgarterinnen ließen sich nicht mehr aufhalten. Nach nur 70 Minuten verwandelte Maria Segura den ersten Matchball zum verdienten Sieg.

Foto: Detlef Gottwald

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