Teambuilding und Sprünge aus 18m Höhe

Erstellt von DSC-Turnteam/sh Turnen & Sportakrobatik 02.09.2020

Turnerinnen erleben Trainingslager der anderen Art

  • Fotos: Verein

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Unsere Turnerinnen erlebten in diesen Sommerferien ein Trainingslager einmal mit einem ganz anderen Schwerpunkt. Statt turnerischer Elemente standen Teamarbeit, Mentaltraining und ziemlich aufregende Herausforderungen auf dem Plan im Allgäu. Das Team berichtet uns, wie die Mädels diese Woche erlebt haben.

Mit neun Turnerinnen und drei Betreuern geht es Sonntagmorgen los ins Allgäu zum Trainigslager nach der Sommerpause. Die erste Überraschung verrät uns der Trainer schon auf der Fahrt.  In der Nähe des Heubethofes im Allgäu gibt es keine richtige Turnhalle. Es gibt einen Sportraum für Athletik, Handstandprogramm und Platz für unsere Airtrackbahnen, aber wir werden in dieser Woche keinen Barren oder Schwebebalken sehen.

Am Abend lernen wir unseren Mentalcoach Robby Lange kennen und der verrät uns auch, worum es in der nächsten Woche geht. Teambuilding und viel „Kopfarbeit“ für jeden Einzelnen stehen auf dem Programm. Zum Glück nicht nur im Seminarraum, sondern bei ganz vielen verschiedenen Outdooraktivitäten.

Unseren Teamgeist können wir gleich am Montagmorgen beweisen, als es darum geht, die Ausrüstung zum Kanu fahren auf dem Großen Alpsee in die Autos zu räumen. Nach einer kurzen Einweisung drehen wir in 3- und 4- Mann-Booten mit wechselnden Teams unsere Runden auf dem See. Natürlich darf auch ein kleines Rennen nicht fehlen. Im Drachenboot müssen wir dann am späten Nachmittag unsere Teamfähigkeit beweisen. Nach dem Einfahren und einem leckeren Eis wagen wir uns sogar an eine Blindfahrt. Mit verbundenen Augen versuchen wir den Rhythmus des Vordermanns zu spüren. Das klappt schon erstaunlich gut bei uns. Im Seminar am Abend setzen wir nochmal unsere „Zielearbeit“ mit Robby fort, die wir am Morgen begonnen und über den Tag immer mal wieder eingeflochten haben.

Nach der Atheltikeinheit am Dienstag steht eine Kanutour auf einem Wildbach an. Bei der Aufgabe, ohne Boote als Gruppe den Fluß zu durchqueren, bekommen wir eine Ahnung davon, wie gewaltig die Strömung ist. So dauert es auch nicht lange, bis das erste Boot kentert. Zum Glück hat uns Robby darauf vorbereitet und wir wissen, wie wir uns verhalten müssen und wieder ins Boot kommen. Nach einer Rast auf einer Kiesbank, bei der uns Geli, die gute Seele vom Heubethof, mit Wurstsalat versorgt, geht es weiter. Es gilt noch einige Stromschnellen zu meistern und auch da geht es nicht ohne Kentern ab.

Am nächsten Tag steht das Highlight unseres Trainingslagers an. Es geht schon früh zum Canyoning an die Stuibenfälle in Österreich. In dicken Neoprenanzügen und ausgerüstet mit Helm und Klettergurt werden wir eine Schlucht „hinunterwandern“. Aber nicht einfach so, sondern immer im Fluss. Die zahlreichen Wasserfälle überwinden wir durch Abseilen oder Springen in die Gumpen. An einem Miniwasserfall geht es mit einer Rolle rückwärts runter. Robby hat uns auf den Höhepunkt gut vorbereitet. Aus 15-18m dürfen wir an einer Stelle vom Felsen in einen tiefen Gumpen springen. Jede Turnerin und auch die Trainer haben hierzu in der Gruppe einen ganz persönlichen Motivationsspruch erarbeitet, der ihnen zukünftig helfen soll, im Training und Wettkampf Schwächen und Ängste zu überwinden und an die eigene Stärke zu glauben. Dieser Spruch wird jetzt bei dem Sprung so laut herausgeschrien, dass wir ihn mit Energie füllen. Und was sollen wir sagen: Wir haben uns alle getraut!!!

Der Donnerstag ist noch einmal mit viel Seminararbeit gefüllt. Unser Coach Robby möchte, dass wir möglichst viel für uns „mitnehmen“ können. Eine kleine Wanderung auf die Mittelalpe ist aber auch noch drin. Statt des vorgeschlagenen Battles zum Gipfelkreuz entscheiden wir uns aber für einen gemeinsamen Anschlag . Schließlich sind wir ein Team.

Am Freitag heißt es Abschied nehmen und dann geht es auch schon zurück nach Dresden.

Videoeindrücke vom Camp könnt ihr in unseren gespeicherten Instagram-Highlights (Takeover Jule) nachschauen. Da ist auch der Sprung aus 18m Höhe zu sehen.

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