Martin Wolfram im Goldenen Buch der Stadt Dresden

Wasserspringen 01.10.2012

Oberbürgermeisterin Helma Orosz empfing die Dresdner Olympioniken.

Sie waren die Helden des Sommers. Die acht Dresdner Olypioniken, die im Juli und August bei den Olympischen Sommerspielen in London auf Medaillenjagd gingen. Am Freitag wurden sie im Ruderzentrum Blasewitz von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) für ihre Leistung geehrt.  


Im Mittelpunkt standen vor allem Tim Grohmann und Karl Schulze, die beim Rudern im Doppelvierer eine Goldmedaille erringen konnten. "Die Sportler haben Großartiges geleistet. Es ist schön, dass erstmals seit 1988 wieder eine Goldmedaille nach Dresden geht", freute sich Orosz. Als Ort für die Ehrung wählte man bewusst das Ruderzentrum Blasewitz. "Wir haben uns gegen das Rathaus oder Schloss Albrechtsberg entschieden, weil wir die Leistungen an dem Ort würdigen wollten, wo es immer sportlich zugeht", so Orosz. 




Nach der Ehrung dankten Dresdens "Goldjungs" Tim Grohmann und Karl Schulze noch einmal ihrer Familie, Freunden und Sponsoren für die Unterstützung. Karl Schulze berichtete außerdem, dass er seinen Trainer Egbert Scheibe nach dem Olympiasieg duzen darf. "Im Osten ist es üblich, dass man seinen Trainer siezt. Nach dem Olympiasieg hat er mir aber das "Du" angeboten", so Schuze.  


Wenig Auswirkungen hatten die Erfolge der Athleten indes auf den Nachwuchsbereich. "Ich kann nicht feststellen, dass es durch den Olympiasieg von Tim Grohmann mehr Anmeldungen gegeben hat. Wir können zwar damit hausieren gehen, wenn wir in den Schulen Talente sichten, aber zusätzliche Interessenten gibt es dadurch nicht", sagt der Kinder- und Jugendtrainer von Tim Grohmanns Verein Dresdner Ruderclub 1902, Rudolf Löffler.  


Auch bei den Wasserspringern ist der Funke der Begeisterung nicht übergesprungen. "Es gibt bei uns keine zusätzlichen Anmeldungen wegen der Olympiateilnahme von Martin Wolfram. Vielmehr gibt wie sonst auch immer mal wieder Phasen, wo sich besonders viele Eltern melden und ihre Kinder anmelden", berichtet eine Sprecherin der Abteilung Wasserspringen des Dresdner SC.









Quelle: DNN-Online, 29.09.2012, 12:05 Uhr

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