JWM: Helen 8. vom 3m-Brett

Wasserspringen 15.10.2012

Am Schlusstag der 19. FINA World Junior Diving Championships 2012 gab es die letzten beiden Entscheidungen für die Vergabe der Medaillen. Im 3m Brettspringen der Mädchen B starteten Helen Trumpf und Louisa Stawczynski aus dem 7köpfigen DSV-Team.

 

In einem nicht so starken Vorkampf waren die Chancen einen guten Finalplatz zu erreichen sehr aussichtsreich. Die Pflicht die beide absolvierten war in Ordnung. Trainer, Bundestrainer und Athleten mussten in den nächsten 3 Durchgängen um eine Finalteilnahme „zittern“. Beide Sportlerinnen wurden nervös und patzten an Stellen, die im Training sicher schienen. Ein knappes Ergebnis, für den einen Glück für den anderen war es heute nicht sein Tag. Helen erreichte mit Platz 12 gerade noch das Finale. Louisa musste sich das Finale als 13. vom Beckenrand anschauen. Im Finale dann wurde Helen mit Hilfe der nervösen Finalistinnen 8. Herzlichen Glückwunsch!

Für den abschließenden Turmwettkampf der jungen Männer A hatte sich leider kein DSV-Nachwuchsspringer qualifiziert. Dieser hier in Australien mit Spannung erwartete Wettkampf war für alle Anwesenden Athleten und Trainer ein Highlight zum Abschluss. Die zahlreichen erschienenen weiblichen jungen Mädchen drückten ihrem Star Thomas Daley die Daumen. Er verwandelte das Aquatic & Lesure Center in eine Showbühne. Autogrammstunden mit Security und langen Fanschlangen waren für die anderen Teilnehmer etwas neues und aufregendes. Durch Thomas Daley wird das Wasserspringen publikumswirksam der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Alle fanden das als ein positives Signal und begrüßten dieses Spektakel. Dominierend vom ersten Sprung im Vorkampf bis zum letzten im Finale beherrschte Thomas Daley die Konkurrenz, mit 10-er Noten im letzten Durchgang!

Für alle war diese Jugendweltmeisterschaft eine Erfahrung mehr, sich in Zukunft im Trainingsprozeß noch intensiver ins „Zeug“ zu legen. Sportler wie auch Trainer müssen sich an den hauptsächlichen Inhalten des Leistungssports orientieren und konzentrierter an den technischen Reserven arbeiten.

Quelle: DSV (http://www.dsv.de/fachsparten/wasserspringen/berichte-amp-fotos/jwm-adelaide-2012/)

 

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