Jenny Elbe verpasst das Olympia-Finale

Erstellt von sh Leichtathletik 14.08.2016

Sechs Zentimeter fehlen zu Platz 12

Jenny Elbe hat ihr erstes olympisches Dreisprung-Finale um sechs Zentimeter verpasst. Sie sprang am Samstag in Rio auf 14,02 Meter. Im letzten Moment rutschte sie mit dieser Weite noch von Rang 12 auf 13 ab und verpasste damit hauchdünn den Finaleinzug. An ihre persönliche Bestleistung von 14,28 Meter kam sie leider diesmal nicht heran.

"Ich bin natürlich mit dem 13. Platz nicht zufrieden. Es ist bitter, dass es so knapp war. Ich habe viele Tränen gelassen und bin natürlich traurig. Aber die Welt dreht sich weiter und morgen wird es mir bestimmt besser gehen", sagte Jenny nach ihrem Wettkampf. Ihre Eltern hatten sie nach dem Wettkampf getröstet.

Auf leichtathletik.de heißt es von Jenny: "13. Platz – was soll ich sagen? Blöder konnte es nicht laufen. Ich hab’s leider heute nicht hingekriegt. Es waren auch viele neue Eindrücke hier – ach, ich weiß auch nicht, woran es lag, natürlich war die Anspannung größer als bei anderen Wettkämpfen. Aber über die äußeren Bedingungen kann ich mich nicht beschweren, das ist hier eine schnelle Mondo-Bahn. Im ersten Versuch habe ich es nicht geschafft, den Oberkörper vorne zu lassen. Dass die 14,00 Meter nicht reichen würden, wusste ich vorher. Aber dass mich eine mit dem allerletzten Sprung rauskickt…"

"Es war klar, dass es schwer wird, als 18. in der Weltbestenliste, unter die ersten 12 zu kommen. Ganze sechs Zentimeter trennen Jenny vom absoluten Glück. Als Eltern von Jenny sind wir sehr stolz auf unsere Tochter und sehr froh, dass wir hier sein und ihr Trost spenden konnten", schrieb Jörg Elbe auf seinem Facebook-Profil.

Wir wünschen Jenny jetzt trotzdem noch eine gute Zeit in Brasilien! Kopf hoch!

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