Helfen statt Heben

Erstellt von Hannah Stormanns Gewichtheben 18.10.2021

Spendenscheckübergabe an Kylltalheber Ehrang

KLIMMZÜGE FÜR DIE KYLLTALHEBER: DRESDNER SC HILFT NACH HOCHWASSERKATASTROPHE

Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli zeichnete sich in der Trainingsstätte der Kylltalheber Ehrang ein chaotisches Bild ab. Bis voraussichtlich Ende 2022 kann die Halle nicht mehr genutzt werden. Dies nahm die Gewichtheber-Abteilung des Dresdner SC zum Anlass, eine Solidaritätsaktion zu starten und ihre Sportsfreunde zu unterstützen.


Rund drei Monate ist die Hochwasserkatastrophe mittlerweile her. Betroffen war von dieser auch der Gewichtheber-Verein Kylltalheber Ehrang. Nachdem die Kyll nach dem Unwetter über die Ufer getreten war, stand die Trainingsstätte der Kylltalheber anderthalb Meter unter Wasser (wir berichteten). Zwei Tage lang war die alte Schulhalle Wasser und Schlamm ausgesetzt, Blöcke, Bänke und Tische konnten nicht mehr gerettet werden. Gewichtsscheiben und Langhanteln fischten die Vereinsmitglieder, Freunde und Helfer noch aus dem Wasser und versuchten sie vom Rost zu befreien. Dennoch ist ein Schaden im fünfstelligen Bereich entstanden, den die Kylltalheber Ehrang nicht alleine stemmen können.


Während „Halle-Zwo“ aus Badem und „The Boxx“ aus Trier dem Gewichtheber-Verein ihre Räume als Ausweichstätte für ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb anboten, ging die Solidarität auch über die Landesgrenze hinaus. Die Gewichtheber-Abteilung des Dresdner SC um Übungsleiter Frank Mavius startete eine ganz besondere Aktion. „Wir waren in Dresden in den vergangenen Jahren selbst mehrere Male stark von Hochwasser betroffen und wissen, was fürr Schäden es verursachen kann. Über die Medien haben wir dann von der Situation bei den Kylltalhebern erfahren und wollten helfen.“
Gesagt, getan. Das Ende der Ferien nahmen Mavius und die anderen Abteilungsmitglieder des DSC zum Anlass, zum Trainingsauftakt der neuen Saison eine Solidaritätsaktion zu starten. Unter dem Motto „Klimmzüge für die Kylltalheber“ spendeten sie für jeden in einer Serie absolvierten Klimmzug einen Euro.

Vor allem die Kinder und Jugendlichen, die Mavius mit seinen Kollegen betreut, zeigten viel Elan an der Klimmzugstange. „Der beste Junge hat 25 Klimmzüge geschafft und das beste Mädchen 20. Das sind schon beachtliche Leistungen.“ Doch auch die anderen Mitglieder ließen es sich nicht nehmen, an der Aktion, die für zehn Tage angesetzt war, ebenfalls teilzunehmen, sodass 777 Euro zusammenkamen. „Wir freuen uns, dass diese Aktion so gut gelungen ist. Hinzu kam die sportliche Nähe, da wollten wir uns unbedingt solidarisch zeigen“, betont Mavius.
Im Rahmen des erfolgreichen Saisonauftakts der Kylltalheber übergab Stefanie Berndt, DSC-Mitglied und in Trier lebende Studentin, symbolisch den Scheck vor rund einer Woche unter Applaus an die Kylltalheber.

Die Solidaritätsaktion des Dresdner SC ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Zukunft des Vereins aus dem Rheinland zu retten.

Quelle: Athlete Solutions GmbH - Weightlifting Magazin

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