Im Ehrenamt: Dorit Schöne

24.04.2013

Durch Sohn zurück an den Beckenrand

Die Liebe zum Wasserspringen entdeckte Dorit Schöne schon sehr zeitig. Denn von 1976 bis 1986 trainierte die heute 42-Jährige selbst in der Halle am Freiberger Platz täglich die schwierigsten Sprünge von Brett und Turm. „Ich war einige Zeit in einer Trainingsgruppe mit Jan Hempel und Michael Kühne. Große Erfolge habe ich leider nicht gefeiert, aber ich hatte in einer Saison einmal das schwierigste Programm aller damaligen DDR-Springerinnen“, erinnert sich die einstige Leistungssportlerin, die sofort nach Beendigung ihrer Laufbahn ihre Erfahrungen als Übungsleiterin weiter gab. „Trainerin war damals mein Traumberuf. Deshalb habe ich an der DHfK in Leipzig Sport studiert, aber nach der Wende gab es dann keine Trainer-Jobs mehr“, bedauert sie noch heute.

Sie arbeitete dann als Sporttherapeutin in Kreischa, machte sich vor über zehn Jahren selbständig, ist als Dozentin, Lehrerin und Trainerin vielbeschäftigt. Zum Beispiel beim Klettern, was sie seit Jahren als Hobby betreibt und damit auch Sohnemann Karl infizierte. „Als mein Sohn dann aber vor fünfeinhalb Jahren mit Wasserspringen begann, bin ich wieder in Kontakt mit meiner früheren Sportart gekommen, zu der ich natürlich noch eine enge emotionale Bindung hatte.

Nicht zuletzt, um meinen Sohn mehr zu sehen, habe ich dann als Übungsleiterin angefangen“, erzählt Dorit Schöne, die derzeit acht Kinder einer ersten Klasse zweimal wöchentlich betreut.

Trotz ihrer vielen beruflichen Verpflichtungen macht der alleinerziehenden Mutter das Training mit den Kindern riesigen Spaß. Und das Wasserspringen hat für Dorit Schöne nichts von seiner Faszination eingebüßt. Sohn Karl gehört übrigens inzwischen zu den hoffnungsvollsten Talenten, gewann bei den Deutschen C-Jugendmeisterschaften zuletzt dreimal Gold und einmal Silber.

 

 

Quelle: DSC-Journal 1/2013

Weitere News der Abt. Wasserspringen im DSC-Journal 1/2013

 

Erkämpft

Tina Punzel sprang mit Kieu Duong (Berlin) beim international hochkarätig besetzten Grand Prix in Rostock im Brett-Synchron auf einen starken fünften Platz. Tina Leuchte überzeugte vom Dreimeterbrett mit Platz acht. Timo Barthel erkämpfte mit Dominik Stein (Leipzig) im Turm-Synchron Rang vier.

Goldig

Tina Punzel avencierte bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin mit drei Titeln zur erfolgreichsten Teilnehmerin. Die 17-Jährige gewann vom Einmeter- und Dreimeterbrett sowie im Synchron vom Dreimeterbrett mit der Berlinerin Kieu Duong. Tina Leuchte überraschte mit Silber vom Einmeterbrett, Timo Barthel holte mit dem Leipziger Dominik Stein Silber im Turm-Synchron.

Meisterlich

Mit fünfmal Gold, achtmal Silber und dreimal Bronze kehrten die DSC-Talente von den Deutschen A- und B-Jugendmeisterschaften aus Halle zurück. Am erfolgreichsten waren Helen Trumpf mit drei und Timo Barthel mit zwei Meistertiteln (beide A-Jugend). In der B-Jugend sammelte Max Stieberitz gleich viermal Silber.

Abgesahnt

Karl Schöne (Jg. 2001) sahnte bei den Deutschen C-Jugendmeisterschaften in Leipzig dreimal Gold (1 m, 3 m, Synchron mit Jesco Helling) und einmal Silber (Kombination) ab und war damit erfolgreichster DSC-Aktiver. Jesco Helling (Jahrg. 2000) überzeugte ebenfalls: er stand mit zweimal Gold (Kombination, Synchron mit Karl), zweimal Silber (1 m, 3 m) und einmal Bronze (Turm) bei jedem seiner fünf Wettkämpfe auf dem Podest.

Überzeugt

Tina Leuchte (Jg. 97) und Timo Barthel (Jg. 96) setzten sich beim Jugendländerkampf Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden und Schweiz in Riesa hervorragend in Szene. Beide hatten mit ihren Leistungen wesentlichen Anteil am Gesamtsieg der deutschen Auswahl. Tina Leuchte gewann vom Dreimeterbrett und wurde Fünfte von Einmeterbrett, Timo Barthel siegte vom Einmeterbrett und belegte Platz zwei vom Dreimeterbrett.

 

 

 

Geehrt

Im Rahmen der „Dresdner Gala des Sports“ im Internationalen Kongresszentrum bekam Wasserspringerin Helen Trumpf einen mit 1500 Euro dotierten Sonderpreis der Landeshauptstadt für hervorragende Leistungen im Nachwuchssport.

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