Fünf Titel für Dresdens Talente

Wasserspringen 21.02.2012

 

Ein Mädchen-Trio empfiehlt sich bei den deutschen Meisterschaften für die EM.

Mit fünf Titeln sowie je drei Silber- und Bronzemedaillen kehrten die Wasserspringer des Dresdner SC von den deutschen Jugendmeisterschaften in Leipzig zurück.

Für die wertvollsten Leistungen sorgten dabei die Mädchen. Die 14-jährige Josefin Schneider vom Turm, Helen Trumpf sowohl im Einzel vom Drei-Meter-Brett als auch synchron an der Seite von Louisa Stawczynski (beide15) gewannen nicht nur ihre Wettbewerbe, sondern erfüllten auch die geforderte Punktzahl für die Jugend-EM Mitte Juli in Graz. „Die eigentliche Qualifikation für den Saisonhöhepunkt ist aber erst bei der Sommer-DM im Mai“, erklärt Dresdens Bundesstützpunkt-Trainer Christoph Bohm.


Der 16-jährige Julius Sitter gewann vom Ein-Meter-Brett und in der Kombination. „Mit unserer kleinen Mannschaft haben wir uns achtbar geschlagen“, findet Bohm. Gerne hätte er auch Tina Punzel, bei der vergangenen WM in Schanghai jüngste deutsche Teilnehmerin, eingesetzt, doch die Sportgymnasiastin startet ab Donnerstag beim vorolympischen Weltcup in London und soll dort einen Quotenplatz sichern. „Tina hätte in der A-Jugend sicher einige Medaillen gewonnen“, so Bohm. Der musste zudem auf Kristin Syrbe verzichten, die aufgrund von Handgelenks-Schmerzen derzeit nicht voll trainieren kann.


Nachwuchs-Bundestrainer Frank Taubert nominierte nach der DM mit Helen Trumpf und Louisa Stawczynski zwei DSC-Springerinnen für den Sechs-Nationen-Länderkampf Ende März in Bozen. Einen Monat später wird in Dresden zum zweiten Mal das internationale Jugend-Springermeeting ausgetragen. (SZ/dk) 21. Februar 2012, (Sächsische Zeitung)


Steuer holt Olympia-Startplatz, Hausding/Feck scheitern

London, 20. Februar (SID) - Ex-Europameisterin Christin Steuer hat beim Weltcup der Wasserspringer in London dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) einen weiteren Olympia-Startplatz gesichert, die Vize-Europameister Patrick Hausding/Stephan Feck verpassten dagegen überraschend ihr Ticket für die Sommerspiele.

Das Duo aus Berlin und Leipzig kam im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett mit 402,27 Punkten nur auf den achten Rang. Platz sechs hätte zur Olympia-Qualifikation gereicht. Bei der WM im vergangenen Jahr hatten die beiden als Fünfte den direkten Sprung nach London verpasst. "Das trifft uns hart. Sie waren so gut im Training und im Vorkampf, aber sie haben sich nicht steigern können", sagte DSV-Fachspartenchef Walter Alt. Den entscheidenden Fehler machte Feck, der den Auerbach zu spät öffnete.

Zuvor hatte Steuer (Riesa) im Vorkampf vom Turm als Dritte mit 338,50 Punkten das Halbfinale erreicht und damit den zweiten Quotenplatz für den DSV in dieser Disziplin gebucht. Bei der WM in Shanghai hatte Nora Subschinski (Berlin) als Zwölfte bereits das erste Ticket gesichert. Die Berlinerin Maria Kurjo erreichte in London mit 310,30 Punkten als Zehnte ebenfalls das Semifinale, das am Dienstag ausgetragen wird.

Damit haben die deutschen Wasserspringer bislang sieben Startplätze bei Olympia sicher. Drei weitere sind beim Weltcup im olympischen Springerstadion bis zum Wochenende noch möglich.(Quelle: dsv)

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