Entwarnung für Martin

Erstellt von sh Wasserspringen 02.09.2016

Karriere-Ende droht noch nicht

Aufatmen bei DSC-Wasserspringer Martin Wolfram: Die erneute Schulterverletzung, die sich der 24-Jährige bei Olympia in Rio zugezogen hatte, ist nicht derart gravierend, dass ihm das frühzeitige Karriere-Ende droht. Das MRT in dieser Woche in Dresden ergab eine Entzündung der Bizepssehne und des Schleimbeutels in der rechten Schulter. „Wenn etwas gerissen gewesen wäre und ich hätte noch einmal operiert werden müssen, hätten wir ernsthaft über ein Ende nachdenken müssen. Aber zum Glück ist nichts kaputt und ich werde daher weitermachen“, sagte Martin Wolfram am Mittwoch.

„Dennoch besteht weiterhin ein großes Problem aufgrund der Arthrose, die stärker geworden zu sein scheint. Mein Berliner Arzt, der meine beiden Operationen durchgeführt hat, wird sich das jetzt noch einmal genauer anschauen. Aber ich denke, wir werden eine Lösung finden.“

Martin Wolfram hatte sich im Halbfinale vom 10-Meter-Turm in Rio an der Schulter verletzt und konnte nur unter starken Schmerzen das Finale springen. Dennoch wurde er sensationell Fünfter. Am Dienstagabend durfte er sich gemeinsam mit seinen DSC-Kollegen Sascha Klein, Tina Punzel und Jenny Elbe ins Stadtbuch der Landeshauptstadt eintragen und wurde von Oberbürgermeister Dirk Hilbert für seine Leistungen in Rio geehrt.

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