DSC-Team ist Sachsenmeister

Erstellt von J. Wolf Gewichtheben 20.05.2022

Zum Landesligaabschluss unterliegen wir gegen Meißen – bleiben aber Erster in der Gesamtwertung.

Spannend blieb es bis zur letzten Hebung. 132 Kilo, das war die Last, die Mannschaftskapitän Robert Kießling für seinen Drittversuch im Stoßen gefordert hatte. Fast aufs Gramm genau war es ausgerechnet. Der Punkt im Reißen war an die Gäste vom Athletikclub Meißen gegangen, den im Stoßen hatten die Heber und Heberinnen aus der Landeshauptstadt schon sicher. Im Zweikampf trennten beide Teams acht Sinclair-Einheiten; mit Roberts Hebung würde der DSC an den Gegnern vorbeiziehen und den entscheidenden Punkt im Zweikampf gewinnen.

Bis dahin war es ein weiter Weg. Für den 6. Dezember war der Landesligaabschluss eigentlich angesetzt. Dann kam der Wellenbrecher der sächsischen Staatsregierung; und an Wettkämpfe war im Amateursport nicht mehr zu denken. Es folgte eine Neuansetzung im April, doch der ersatzgeschwächte Dresdner Sportclub konnte zu diesem Datum keine Mannschaft stellen. „In der Situation haben wir unseren Sportsfreunden angeboten, den Wettkampf nochmal zu verschieben. Für uns verstand sich das von selbst“, sagte dazu der Meißner Mannschaftskapitän Martin Weser. Das würdigte Dresdens Kapitän Robert in einer kurzen Ansprache: „Ihr hättet die Punkte auch geschenkt haben können, habt den Wettkampf aber trotzdem ermöglicht. Für die sportliche Fairness bedanken wir uns nochmal besonders.“

Am Sonnabend, 11. Mai, war es dann so weit. Der DSC empfing zu Hause den AC Meißen.  Als erste Heberin ging für die Heimmannschaft Hanna auf die Bühne. Es war ihr erster Wettkampf im Gewichtheben; souverän meisterte sie einen Versuch nach dem anderen: 40, 43 und 46 Kilogramm im Reißen, 51, 54, 57 im Stoßen. Auch Mateusz feierte, wenn auch außer Konkurrenz, seinen Wettkampfeinstand und brachte 114 Kilo im Zweikampf mit fünf gültigen Versuchen auf die Bühne. Nils hingegen startete zum ersten Mal in der Mannschaft; in seinen Drittversuchen bewältigte er im Reißen 80, im Stoßen 101 kg. Doch auch Cathi (45/71) und Robert (103/125) sorgten dafür, dass das Rennen bis zur letzten Hebung offenblieb; an den 132 Kilo scheiterte der Mannschaftskapitän jedoch knapp im Ausstoß. Johannes (85/105) und Ricardo (115 im Stoßen) gelang nach längeren Verletzungspausen der Wiedereinstieg. Die jeweils größten Lasten bewegten aber zwei Meißner: Marcel Schulze mit 108 kg im Reißen und Martin Weser mit 128 kg im Stoßen. Am Ende des Wettkampfes gingen die Heber der Gastmannschaft als verdiente Sieger nach Hause, während die hart umkämpfte Begegnung bereits Lust auf die nächste Landesligasaison macht.

Zum Abschluss der Sportveranstaltung konnte sich ein weiterer Dresdner Routinier über eine Auszeichnung freuen. Frank Mavius erhielt für sein Engagement als Kinder- und Jugendtrainer während der Covid-19-Pandemie eine Urkunde der Stadt Dresden. Diesen Dank gab er symbolisch an seine Helferinnen und Helfer aus der Abteilung weiter: „Im Team ist es uns gelungen die zukünftigen Olympiastarter mit Schneeballschlacht auf dem Mt. Klamott, Treppenläufen, Elbsteine-Schocken, Training in Kleingruppen und Videoprogrammen fürs Heimtraining bei der Stange zu halten. Und beispielhaft gab es sogar in dieser Zeit einen Mitgliederzuwachs.“

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