DSC 3:0 gegen Köpenick

Volleyball 23.10.2015

Schon Samstag nächster Höhepunkt in Schwerin

Einen Heimauftakt nach Maß haben die Volleyballerinnen des Dresdner SC am Mittwochabend hingelegt. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich vor 2730 Zuschauern in der Margon Arena klar mit 3:0 (25:18, 25:10, 25:16) gegen den Köpenicker SC Berlin durch. Beim Spieltag, der von Saxoprint präsentiert wurde, bekam Lauren Barfield die silberne MVP-Medaille. Zum zweiten Mal in Serie durfte sich Außenangreiferin Michelle Bartsch über die Goldmedaille freuen. Bereits beim 3:1-Auftaktsieg in Münster war die US-Amerikanerin zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet worden.

Bartsch führte mit 16 Punkten ihr Team zum Sieg. Lisa Izquierdo steuerte elf Zähler bei, Kristina Mikhailenko und Kathleen Slay jeweils zehn. „Wir werden uns Schritt für Schritt weiter aufbauen. Wir sind erst eine Woche komplett zusammen, es ist noch viel zu tun“, meinte Kapitän Myrthe Schoot nach dem Spiel.

Alexander Waibl ließ Laura Dijkema im Zuspiel, Jennifer Cross und Kathleen Slay im Mittelblock, Gina Mancuso und Michelle Bartsch im Außenangriff, Kristina Mikhailenko auf der Diagonalposition und Myrthe als Libera von Beginn an auflaufen.

Trotz keiner optimalen Annahme schaffte es der DSC im ersten Satz, den Gegner in Block und Angriff mit zunehmender Spieldauer zu dominieren. Über 8:6 und 16:11 zu den beiden technischen Auszeiten setzte sich der Gastgeber vom Gegner ab, und baute den Vorsprung sogar auf sieben Zähler aus (22:15). Die eingewechselte Louisa Lippmann verwandelte schließlich den ersten Satzball zur 1:0-Führung.

Den zweiten Durchgang begann der Coach mit Lisa Izquierdo, die bereits Ende des ersten Satzes für Gina Mancuso aufs Feld kam. In diesem Spielabschnitt ließ der DSC dem Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance. Vor allem Michelle Bartsch präsentierte sich stark, sie punktete gleich vier Mal in Serie (9:4 bis 12:4). Köpenick war vor allem mit der Angriffswucht des DSC überfordert. Mit einem Block gegen Barfield holte sich der Deutsche Meister auch den zweiten Satz.

Der dritte Abschnitt begann zunächst ausgeglichener. Dem Waibl-Team unterliefen kleine Fehler, Köpenick lag zur ersten technischen Auszeit mit 8:6 vorn. Es dauerte nicht lange, da hatten Myrthe Schoot und ihre Mitspielerinnen wieder alles unter Kontrolle. Die Berlinerinnen steckten jedoch nicht auf, kamen auf 14:12 heran und zwangen Alex Waibl zur Auszeit. Danach punkteten seine Schützlinge wieder zuverlässig, ein Block von Kathleen Slay gegen Barfield bescherte dem DSC den zweiten Sieg in Serie. 

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