Das letzte Mal zur WM

Erstellt von sh Wasserspringen 07.07.2017

Abflug unserer Wasserspringer nach Budapest

 Ein bisschen komisch wird es schon werden, das letzte Mal als Sportler ins Flugzeug zu steigen, sagt Sascha Klein, als wir ihn am Freitag in Aachen am Telefon erreichen. Serien-Europameister, Weltmeister, Olympia-Zweite r- die Liste der Erfolge ist lang. Noch länger ist die List der internationalen Wettkämpfe, zu denen Sascha Klein aufgebrochen ist. Am 11. Juli geht er auf seine letzte "Dienstreise" als Leistungssportler zu den Weltmeisterschaften nach Budapest.

"Ich möchte versuchen, es zu genießen. Wenn es vorbei ist, wird es sicher erstmal komisch sein. Aber ich freue mich auch, dass dann ein anderes Kapitel beginnt", sagt er. Welches genau, weiß er noch nicht. Denn bislang standen die Vorbereitungen auf die WM im Vordergrund. In Aachen, wo er mit seiner Frau und seinem Sohn mittlerweile in einem Häuschen wohnt, hat er sich individuell vorbereitet. "Patrick war zum gemeinsamen Training da - zuletzte diese Woche für zwei Tage. Ich fühle mich gut vorbereitet. Klar zwickt es hier und da bei uns beiden mal, aber nichts, was mich beunruhigen würde." Am 17. Juli steht für Sascha und Patrick Hausding der Vorkampf und das Finale im Turm-Synchronspringen an. Das große Ziel ist klar: "Wir wollen eine Medaille. Natürlich wäre das für mich ein guter Abschluss. Ich mache mir da schon ein wenig Druck. Ich denke, zu locker sollte man auch nicht rangehen. Aber ich will auch Spaß haben. Wir wissen, dass die Medaille möglich ist."

Die ärgsten Konkurrenten werden neben den Chinesen, die schon in der Weltserie unschlagbar waren, die Duos aus Großbritannien, Russland und der Ukraine sein, schätzt Sascha ein. Seine Familie wird auch da sein am 17. Juli in der neu gebauten Duna Arena in Budapest, um ihn zu unterstützen.

Bereits am Samstag (8. Juli) fliegt das deutsche Team (bis auf Sascha) nach Budapest zur Vorbereitung. Mit an Bord sind auch Tina Punzel, Lolo Stawczynski und Timo Barthel vom DSC.

Tina plant wie bei der EM vier Starts vom 1m, 3m, 3m synchron und 3m Mixed. "Der Fokus liegt auf den olympischen Disziplinen 3m und 3m synchron. Daran hängt ja auch die Kadereinordnung für nächstes Jahr. Das Ziel ist es das Finale zu erreichen", sagt Tina. Friederike Freyer war zuletzt noch einmal in Dresden, um gemeinsam für den Synchronwettbewerb zu trainieren.

Louisa Stawczynski startet als Deutsche Meisterin vom 1m-Brett - ebenfalls mit dem Ziel das Finale der besten 12 zu erreichen. Vor dem Abflug hatte sie leichte Probleme mit einer Bauchmuskelzerrung. Wir hoffen, dass sich dies bessert.

Timo Barthel wurde für den Einzelwetkampf vom Turm nominiert. Er plagte sich vor der Abreise mit Trizeps- und Schulterproblemen, will aber trotzdem in Budapest zeigen, was er kann.Leider nicht dabei ist Martin Wolfram, dem wir an dieser Stelle weiterhin vor allem Durchhaltevermögen, Geduld und Optimismus für seine Genesung und den Kampf zurück wünschen!

Alles Gute Sascha, Tina, Lolo und Timo für #budapest 2017!

Die DSC-Starts im Überblick:

Freitag, 14. Juli:

16 Uhr: 1m Vorkampf mit Tina Punzel und Louisa Stawczynski

Samstag, 15. Juli:

16 Uhr: Finale 1m (hoffentlich mit Tina und Louisa)

Montag, 17. Juli:

10 Uhr: 3m synchron Damen Vorkampf (mit Tina)

13 Uhr Turm synchron Vorkampf (mit Sascha)

16 Uhr 3m synchron Finale (hoffentlich mit Tina)

18.30 Uhr Turm synchron Finale (mit Sascha)

Donnerstag, 20. Juli

10 Uhr 3m Einzel Damen Vorkampf (mit Tina)

15.30 Uhr 3m Einzel Damen Halbfinale (hoffentlich mit Tina)

Freitag, 21. Juli

10 Uhr Turm Einzel Herren Vorkampf (mit Timo)

15.30 Uhr Turm Einzel Herren Halbfinale (hoff. mit Timo)

18.30 Uhr 3m Einzel Damen Finale (hoff. mit Tina)

Samstag, 22. Juli

14 Uhr 3m Mixed Finale (mit Tina)

17 Uhr Turm Einzel Finale (hoff. mit Timo)

 

Homepage der WM.

 

 

 

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