Andreas Renneberg leitet Nachwuchsarbeit

Erstellt von sh Volleyball 09.05.2018

Neuer Bundesstüzpunktleiter präsentiert

  • Andreas Renneberg (links) mit Cheftrainer Alexander Waibl. Foto: DSC Volleyball

Nicht nur bei den DSC Volleyballdamen dreht sich das Personalkarussell, auch im Bereich Nachwuchs gibt es eine neue Personalie zu vermelden. Bereits im Januar hatte der Dresdner SC die Stelle für den neuen Bundesstützpunkttrainer ausgeschrieben. Nun ist die Entscheidung gefallen: Der 34-jährige Andreas Renneberg wird neuer Nachwuchschef beim Dresdner SC.

Mit Andreas Renneberg übernimmt ab dem 1. Juni ein erfahrener Trainer die Nachwuchsleitung und die Mannschaft VCO I in der 2. Volleyball Bundesliga. Der gebürtige Hallenser freut sich auf seine neue Aufgabe: „Es ist eine sehr reizvolle Aufgabe. Dresden ist in Deutschland eine der besten Nachwuchstrainerstellen, die es gibt.“

Auch DSC-Abteilungsleiter Dr.  Jörg Dittrich zeigt sich erfreut über die Entscheidung: „Basierend auf der Tradition des DSC, intensive Talentausbildung zu betreiben, schlagen wir ein neues Kapitel der Nachwuchsarbeit auf.“

Andreas Renneberg studierte Sportmanagement in Leipzig. Parallel dazu absolvierte er seine Trainerausbildung und schloss diese beim Deutschen Volleyball Verband 2012 mit der A-Trainer Lizenz erfolgreich ab.

Als Assistenz-Coach des Schweriner SC sammelte er wertvolle Erfahrungen in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen und konnte zwei Meisterschaften sowie einen Pokalsieg feiern. Anschließend zog es ihn in den Nachwuchsbereich, wo er von 2012 bis 2014 den Bundesstützpunkt in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern leitete. Dabei trainierte er die U18 und U20 am Bundesstützpunkt Schwerin und begleitete anschließend die U18-Nationalmannschaft als Assistenz-Coach, Scout und Teammanager. Auch auf eigene Spielerfahrung kann Renneberg zurückgreifen. Zuletzt spielte er beim CV Mitteldeutschland in der 2. Volleyball Bundesliga. 

„Mich fasziniert die Kontinuität und das Zusammenwirken aller Beteiligten wie Trainer, Eltern, Internat und Verein. Für mich persönlich ist der Nachwuchsbereich ein dankbarer Bereich, weil die Talente zu einem kommen und etwas lernen wollen. Also von Grund auf eine eigene Motivation mitbringen.“, ergänzt Andreas Renneberg in Bezug auf seine bevorstehenden neuen Aufgaben. Dabei wagt er auch einen Blick in die Zukunft: „Ich freue mich darauf, hier mit sehr talentierten Spielern starten zu dürfen und diese weiterzuentwickeln. Die Trainingsstrukturen sind exzellent, so dass der Kernarbeit in der Halle nichts im Weg steht.“

DSC-Cheftrainer Alexander Waibl freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Bundesstützpunkttrainer: „Ich kenne ‚Renne‘ schon lange und schätze ihn sehr. Er weiß sehr genau, welche Anforderungen wir haben, so dass eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Bundesliga und Nachwuchs bestens möglich sein wird.“.

Mit der Neubesetzung der Bundesstützpunkttrainerstelle hat der Dresdner SC eine Neustrukturierung auf den Weg gebracht, um die Nachwuchssichtung und Ausbildung auch in Zukunft kontinuierlich sowie erfolgreich zu realisieren. Ziel ist es dabei auch, mit den neuen Strukturen die enge Verzahnung zwischen Nachwuchs und 1. Bundesliga zu stärken. Mit Blick auf die Finanzierung der Nachwuchstrainerstruktur stehen die Verantwortlichen des Dresdner SC, des VC Olympia Dresden und der DSC 1898 Volleyball GmbH aber auch vor erheblichen Herausforderungen, um die finanziellen Rahmenbedingungen für die qualitativ hochwertige Nachwuchsausbildung zu sichern. Durch vielfältige und intensive Bemühungen sowie einer Anschubfinanzierung aus der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne „Punkten für den Nachwuchs“ konnte ein Teil der finanziellen Mittel generiert werden. Doch für die kommenden Wochen und Monate stehen weitere Projektthemen zur Geld-Akquisition ganz oben auf der Agenda der Verantwortlichen. 

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