Zeit für Enkel und Reisen

Erstellt von sh Leichtathletik 29.10.2018

Verabschiedung unserer Trainerin Erika Falz

  • Foto: DSC

  • Prof. Hartmut Grothkopp (DLV), Joachim Erdmann, Annett Tschernikl (LVS) und Michael Gröscho (DSC) mit Erika Falz.

40 Jahre lang bestimmten Trainingsanzug, Stoppuhr und Wettkampfzeiten den Alltag von Erika Falz. In ihrer schwarzen Hose und der roten Trainingsjacke war sie ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Dresdner, der sächsischen und der deutschen Leichtathletik. Am heutigen Montag haben wir "Eri" in ihren verdienten Ruhestand verabschiedet. Viele Weggefährten waren gekommen, um noch einmal Danke zu sagen.

1978 hatte Erika Falz beim damaligen SC Einheit Dresden als Trainerin angefangen. "Du hast hier in diesen vielen Jahren unheimlich viel bewegt - von den Kleinsten bis oben ", würdigte Michael Gröscho, der damals 1980 bei Eri mit der Leichtathletik als Sportschüler anfing. "Vielen Dank, dass du unsere Athleten begleitet und für unseren Verein zahlreiche Erfolge eingefahren hast."

"Du hast für viele Athleten eine für sie persönliche Entwicklung bereitet, die beispielhaft ist, weil sie nicht nur am Erfolg festgemacht war. Diese Arbeit, die du vor der Wende und nun danach für den Sächsischen Verband geleistet hast, ist nicht nur für den Standort Dresden und den DSC, sondern auch für Deutschland eine herausragende Leistung", sagte der leitende Landestrainer Joachim Erdmann.

"Für mich die beste Trainerin im Bereich bis 20 Jahre."

Auch der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Prof. Hartmut Grothkopp, nahm sich die Zeit, in der Halle vobeizukommen. "Ich möchte im Namen aller Trainer der Bundesrepublik Deutschland sagen: herzlichen Dank für die tolle Arbeit. Sie hat entscheidenden Anteil an der Entwicklung eines Olympiasiegers gehabt", sagte Herr Prof. Grothkopp in Hinblick auf Martin Grotkopp, der zunächst Läufer beim DSC war und vergangenes Jahr Olympiasieger im Bobsport wurde. "Eri ist für mich die beste deutsche Trainerin im 400m-Bereich bis 20 Jahre."

Erika selbst, die eigentlich nur mit ihren Trainerkollegen am Standort gerechnet hatte, war ein bisschen sprachlos ob der großen Runde, bedankte sich aber ganz herzlich. "Ich hoffe, dass wir hier in Dresden weiterhin erfolgreich arbeiten und auch wieder ganz oben anknüpfen können. Ein Stück weit Arbeit ist es für alle. Ich werde das natürlich begleiten und beobachten", sagte Erika, die ab und zu organistorisch ihren Kollegen noch unter die Arme greifen möchte. Ansonsten soll ihre Zeit nun aber stärker den drei Enkeln gehören, von denen einer erst vier Wochen auf der Welt ist.

Wir sagen auch im Namen des DSC-Präsidiums an dieser Stelle DANKE und wünschen Dir alles Gute für den Ruhestand, vor allem noch viele gesunde Jahre!

Mehr Bilder gibt es hier.

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