Silber und Bronze für den DSC

Erstellt von sh Leichtathletik 17.02.2019

Hallenmeisterschaften in Leipzig

Mit einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie zwei vierten Plätzen konnten die DSC-Leichtathleten mit einem guten Ergebnis von den Deutschen Hallenmeisterschaften aus Leipzig heimkehren.

Am Samstag gewann Jenny Elbe Silber im Dreisprung. Mit 13,76m erreichte sie eine neue Jahresbestleistung. "Leider haben mir am Ende wieder diese mysteriösen Krämpfe zu schaffen gemacht, es war diesmal wirklich mehr drin. Aber es war so viel Gutes dabei, dass ich mit Silber absolut zufrieden bin", schätzte Jenny ein. Den Sieg sicherte sich Kristin Gierisch, die mit 14,38m nun auch den Meisterschaftsrekord hält.

Bronze holte sich Jan Riedel am Sonntag über die 800m in 1:50,09min. Der Schützling von Erik Haß erfüllte damit seine eigene Zielstellung, eine Medaille aus Leipzig mitzubringen. "Ich denke, ich habe heute das Maximum rausgeholt. Es war ein geiles Rennen, es hat Spaß gemacht, bei dieser Atmosphäre zu laufen. Darauf kann ich jetzt für die Sommersaison aufbauen."

An einer Medaille vorbei schrammte leider Karl Bebendorf. Über die 1500m leistete er bis eine Runde vor Schluss Führungsarbeit, wurde dafür aber am Ende nicht belohnt. Mit 3:45.63min lief er als Vierter über die Ziellinie. Die EM-Norm jedoch konnte kein weiterer Läufer knacken, so dass Karl mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Tag für die Hallen-EM nominiert wird.

Ein vierter Platz und damit eine sehr gute Platzierung gelang auch Jonas Wagner im Hochsprung. Er überquerte erneut 2,20m und schaffte alle Höhen im ersten Versuch, scheiterte dann erst an 2,23m. "Im Sommer bedeuten 2,20m die Norm für die Junioren-EM. Auch die DLV-Trainer haben sich lobend geäußert, sagte Trainer Jörg Elbe. Sein Clubkollege Bastian Rudolph stieg diesmal bei 2,10m aus und wurde damit Sechster. Den Titel holte sich der Europameister Mateusz Przybylko.

Frieder Scheuschner konnte seinen Vorlauf über 200m in neuer persönlicher Bestzeit von 21,11 sec gewinnen. Weil er danach Beschwerden am Beuger verspürte, sagte er sicherheitshalber seinen Start im Finale ab. "Nachdem er sich auf Platz 3 nach den Vorläufen gekämpft hatte, haben wir wegen muskulärer Probleme auf den Finalstart verzichtet. Es ist nichts kaputt, aber wir wollten auch nichts riskieren mit Blick auf die Sommersaison. Er hat ja gezeigt, was in ihm steckt", schätzte Trainerin Claudia Marx ein.

Fotos: DSC, Jenny Elbe

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