Frieder Scheuschner knackt die Norm

Erstellt von Claudia Marx/sh Leichtathletik 23.06.2019

Gibt es noch eine Chance für die U23-EM?

 

Beim internationalen Leichtathletik-Meeting in Zeulenroda hat unser Sprinter Frieder Scheuschner seine bislang guten Ergebnisse endlich mit einer Normerfüllung gekrönt. Er blieb in einem sehr guten Rennen über die 200m mit 20,85s unter der vom DLV geforderten Norm für die U23-EM in Gävle (11.-14.07.).

Nachdem er mehrmals knapp an den geforderten 20,90s gescheitert war, nutzte er seine vielleicht letzte Chance, doch noch auf den Zug zur EM aufzuspringen.

Eigentlich war jedoch nach der U23-DM vergangenes Wochenende Qualifikationsende. Dort hatte er die geforderte Leistung nicht abrufen können. Nun hoffen er und seine Trainerin Claudia Marx, dass der DLV ihn trotzdem noch in das Team für Gävle beruft, zumal bisher nur ein Athlet unter den geforderten 20,90 geblieben war.

Für Frieder wäre es ein versöhnliches Ende nach einer für ihn sehr schwierigen Zeit, die immer wieder von Verletzungen und Rückschlägen geprägt war. Trotzdem kam er stets wieder gestärkt auf die Bahn zurück und ließ zuletzt häufiger aufblitzen, was in ihm steckt.

Seine Trainingsgruppe und seine Trainerin würden ihm einen EM-Start mehr als gönnen, weil alle jeden Tag erleben, wieviel er für den Erfolg schuftet und kämpft.

In Zeulenroda waren zudem Athleten aus der Trainingsgruppe von Stefan Poser am Start. Leonie Herrmann gewann das Rennen über 100m Hürden in der U18 in Jahresbestleistung von 14,46s.

Lina Fährmann wurde Zweite über die 100m mit Bestleistung von 12,26s.

Moritz Löschner holte zweimal Silber über die 110m Hürden der U18 und im Weitsprung der U20 mit 6,66m.

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