Birke Tröger einstimmig zur DSC-Präsidentin gewählt

Erstellt von sh Verein 16.09.2022

Danke Wolfgang!

  • Das neue DSC-Präsidium v.li. Dr. Philipp Wollmann, Lars Rohwer, Birke Tröger, Marcus Zillich, Nicole Kirchner, Rainer Striebel. Foto: Hofmann

  • Der neue Verwaltungsrat ist fast der "alte" - besetzt mit Christian Wagner, Ulrich Franzen und Dr. Jürgen Hesse sowie (nicht im Foto) Jochen Töpfer und Thomas Wünsche.

  • Mary Cubasch zum 60. Geburtstag!

Einstimmig ist am Donnerstagabend Birke Tröger zur neuen Präsidentin des Dresdner SC 1898 gewählt worden. Die 49-jährige Geschäftsführerin der Sportjugend Dresden folgt auf Wolfgang Söllner, der das Amt nach neun Jahren aus privaten und beruflichen Gründen niederlegt. Er wurde unter großem Beifall bei der Delegiertenversammlung in den Räumen der AOK plus am Sternplatz verabschiedet.

„Der DSC ist der erfolgreichste Sportverein Sachsens und es war mir eine Ehre, ihm vorstehen und mehr als 20 Jahre hier im Verein ehrenamtlich tätig gewesen zu sein“, sagte der 63-Jährige, der für seine Verdienste an diesem Abend als Überraschung mit der Ehrenplakette des Landessportbundes ausgezeichnet wurde. Er erhielt sie aus den Händen von LSB-Präsident Ulrich Franzen.

 

DANKE Wolfgang für Dein großes Engagement für unseren Verein!

 

 

 

 

Birke Tröger erhält die volle Unterstützung

Seinem Vorschlag, Birke Tröger zu seiner Nachfolgerin zu machen, folgte das Plenum vollständig. „Wir sind ein starker Verein, aber da wo Stärke ist, ist auch Verantwortung. Und zwar zum einen gegenüber unseren Sportlerinnen und Sportlern, vor allem den Kindern und Jugendlichen, aber auch gegenüber dem Gemeinwesen, unserer Stadt. die durch die Unterstützung und Förderung erst das Sporttreiben ermöglicht. Ich hoffe, dass wir der Stadt zur 125-Jahrfeier des DSC im nächsten Jahr zeigen können, was für eine starke sportliche, und natürlich „spitze“ Gemeinschaft wir sind“, sagte Birke Tröger in ihrer Antrittsrede.

Das neue DSC-Präsidium vervollständigen die bestehenden Mitglieder Lars Rohwer (Vizepräsident), Rainer Striebel (Schatzmeister) und Nicole Kirchner. Neu im obersten Vereinsgremium sind Marcus Zillich, Abteilungsleiter Fußball und Dr. Philipp Wollmann, Abteilungsleiter Schwimmen im DSC. Marcus Zillich ist bereits seit 1978 im Verein aktiv und damit ein echtes Urgestein. Philipp Wollmann ist seit 2002 beim DSC und seit 2010 Abteilungsleiter.

 

Ab 2023: Rennrodel, Skeleton und Bobsport im DSC

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Aufnahme einer neuen Abteilung „Rennrodel, Skeleton und Bobsport“ zum 1. Januar 2023. Abteilungsleiter wird Bobanschieber und Olympiasieger Martin Grothkopp. „Wir wollen die Synergie-Effekte noch besser nutzen, denn viele Athleten wechseln aus der Leichtathletik zum Bob, Rennrodeln oder Skeleton und wir können sie so im DSC halten. Ich selbst war Leichtathlet beim DSC und musste mir als Anschieber einen neuen Verein suchen. Aus Verbundenheit mit meiner Stadt und dem DSC bin ich aber immer Mitglied geblieben. Wir wollen mit der Neugründung der Abteilung auch die Chance nutzen, dass Athleten dem Verein treu bleiben“, sagte Martin Grothkopp.

 

Verabschiedung von Günther Rettich

Verabschiedet wurde auf der Delegiertenversammlung auch der frühere Präsident und heutige Ehrenpräsident Günther Rettich. Er stand seit 1991 bis 2022 der Abteilung Wasserspringen vor und war von 1991 bis 1996 sowie von 1999 bis 2012 Präsident des DSC. Er verlässt nach dem unerwarteten Tod seiner Frau Monika vor kurzem Dresden und zieht zu seiner Familie an den Bodensee.

 

 

 

Ehrungen für Eva Sauer, Udo Müller und Harald Herberg

Ausgezeichnet wurden zudem Harald Herberg mit der Ehrennadel in Gold des LSB für sein Engagement als Abteilungsleiter Gewichtheben bis 2021 und seine Unterstützung anderer Abteilungen beim u.a. beim Langhanteltraining.

 

 

 

 

Udo Müller, unser langjähriger Abteilungsleiter Radsport, erhielt die Ehrennadel in Silber. Er war von 2012 bis 2022 Abteilungsleiter.

 

 

 

 

Die Ehrennadel in Bronze wurde Eva Sauer verliehen. Sie baute als Schatzmeisterin die Abteilung Gesundheitssport mit auf und war von 2013 bis 2021 in der Abteilungsleitung aktiv. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

In seinem Bericht fasste Wolfgang Söllner die vergangenen drei Jahre zusammen, da aufgrund der Pandemie zuletzt keine Delegiertenversammlungen stattfinden konnten. Er betonte, dass auch in den Pandemie-Jahren die Mitgliederzahlen stabil gehalten und sogar auf 4600 aktuell gesteigert werden konnten. Mit dem Nachwuchsförderfonds wurde ein weiterer Baustein für die Nachwuchsarbeit ins Leben gerufen. Die Digitalisierung schreitet stetig voran. Er betonte zudem den wichtigen Schritt 2013 hin zu einem gemeinsamen Logo aller Abteilungen, das Türöffner war für eine Stärkung des DSC-Identitätsgefühls. Als Herzensangelegenheit bezeichnet Wolfgang Söllner die Bindung von ehemaligen Sportlern an den Verein, wie es zuletzt mit Volleyballerin Christiane Fürst (Geschäftsführerin beim VCO), den Wasserspringern Martin Wolfram (Trainer) und Maria Hartmann (Abteilungsleiterin Wasserspringen) oder dem Läufer Jan Riedel (Abteilungsleitung Leichtathletik) gelungen sei.

Als Herausforderungen stehen vor allem die Sanierung des immer wieder undichten Hallendachs, die Erneuerung der Lüftungsanlage und die Schaffung neuer Trainingsstätten an.

Anerkennende Worte fanden danach zum einen Vizepräsident Lars Rohwer und Schatzmeister Rainer Striebel, die Wolfgang Söllner als Mediator, Kümmerer, guten Zuhörer, Teamplayer und Mensch mit einem großen Herz würdigten. Auch der Vorstandsvorsitzende der DSC Volleyballerinnen, Jörg Dittrich, bedankte sich mit einer klasse Rede bei Wolfgang für sein jahrzehntelanges Bemühen um den DSC Volleyball. Eine Videobotschaft kam auch von Trainer Alex Waibl und dem aktuellen Volleyballteam.

 

Dem Antrag der DSC-Fußballabteilung auf den Einsatz des Präsidiums für die Umbenennung des Heinz-Steyer-Stadions in Helmut-Schön-Stadion oder – wenn nicht möglich – ersatzweise in Benennung einer Tribüne zu Ehren von Helmut Schön wurde teilweise gefolgt. Das alte Präsidium erklärte, dass aus verschiedenen Gründen eine Stadionumbenennung nur schwer möglich ist und plädierte auf den Einsatz zu einer Tribünenumbenennung. Dem folgten die Delegierten.

 

 

 

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